Donnerstag, 21. Juli 2016
Sommer
Es ist Johannisbeerzeit. Unsere Nachbarn boten uns an, dass wir die Beeren in ihrem Garten pflücken könnten. Barbara und Susanne haben schon ein paarmal von diesem Angebot Gebrauch gemacht. Nach der Sommergrippe lehnte ich die Einladung zum Spaziergang meiner lieben Frau ein paarmal ab. Deshalb sollte ich heute mittag auch mal Beeren pflücken. Naja, das konnte ich wohl machen. Aber dann habe ich doch gestaunt. Dass Beckers so viel Beeren haben, hätte ich nicht gedacht! Immer wieder pflückt auch Susanne, und Barbara ist beim Marmeladekochen. Auch das hatte ich vergessen, dass meiner lieben Frau Beerenpflücken so viel Freude macht.Und die meisten unserer Töchter haben dieses Hobby von ihr übernommen.
Zum Glück ist es in Deutschland nicht so heiß, wie in Japan um diese Zeit!
Donnerstag, 5. Mai 2016
Heute am 5. Mai.ist in Japan der Kindertag, wo seit alters vor den Häusern,in denen kleine Jungen wohnen, eine Stange mit einem Papierkarpfen aufgestellt wurde. Die Jungen sollte so stark werden wie ein Karpfen, der nach japanischer Auffassung der einzige Fisch ist,der gegen die Strömung schwimmen kann.
Nach dem Frühstück bekam ich von meiner Tochter ein Vatertagsgeschenk. Und in Facebook las ich von einer Frau ein Gedicht über ihren Vater. Ich dachte an meinen Vater und wieviel ich ich ihm zu verdanken habe. Er ist nur 49 Jahre alt geworden. Aber er hat die richtigen Grundlagen für mein Leben gelegt. Er mir die Liebe zur Mission geweckt. Er hat mir das Bewusstsein gegeben, dass ich wichtig bin. Und er hat mir durch viele Dinge gezeigt, dass er mich liebhat. Allerdings brauchten wir damals keinen Vatertag , um das bewusst zu machen.
Heute ist auch Himmelfahrtstag. Vor fast 2000 Jahren ist der Herr mit den Jüngern auf den Ölberg in der Nähe von Jerusalem gegangen, hat ihnen den Missionsauftrag gegeben, und wurde in eine Wolke aufgenommen. Zwei Engel sagten ihnen, dass Jesus wiederkommen würde. Für die Jünger war das die Ermutigung, um in Jerusalem um den Heiligen Geist zu beten.So fing die Kirchengeschichte an. Und wir warten auf die Wiederkunft des Herrn.
wir haben heute morgen eine Wanderung gemacht durch den wunderschönen Buchenwald.
Donnerstag, 7. April 2016
Fifi hört nicht! Warum?
Bei unseren Waldspaziergängen begegnen meiner Familie und mir öfter schon mal Hundebesitzer mit ihren Lieblingen.Das finde ich eine gute Sache. In Japan kam das auch öfter vor. Aber einiges ist im Lande der aufgehenden Sonne doch anders als in Deutschland.Dass die Hunde auf Japanisch bellen, ist nur eine Sache. Als Kind hatte ich gelernt, dass Hunde immer „Wau, wau“ sagen, wenn sie bellen, in Japan wurde uns auf der Sprachenschule beigebracht, Hunde bellten: „Wan,wan.“Da ich aber nie mit einem Hund direkt gesprochen habe, kann ich nicht sagen, wer Recht hat, die Deutschen oder die Japaner.
Der zweite Unterschied ist, dass die Japaner immer eine Plastiktüte dabei hatten, um die Hinterlassenschaft ihres Hundes diskret entsorgen zu können. In Deutschland habe ich so etwas nur selten gesehen. Ob es damit zu tun hat, dass wir auf dem Land wohnen? Auf einer Wiese am Ende des Dorfes musste der Besitzer tatsächlich mit einem Schild darauf aufmerksam machen, dass diese Stelle kein Hundeklo sei.
Was mir noch stärker auffiel war, dass die Hundebsitzer in Japan bei einem Spaziergang ihre Lieblinge immer angeleint hielten. In Deutschland dagegen scheinen nur die Hundehalter in Hannover ihre Hunde an der Leine spazieren führen.
Wir haben zu Hause keine Hunde, und einige Familienglieder haben Angst, wenn da so ein Tier auf sie zu kommt. Sie bleiben stehen, und die Hundehalter versuchen, sie zu beruhigen. Die Beschwichtigungsrufe von: „ Der tut nichts! Der will nur spielen.“ bis : „Sie dürfen nur keine Angst haben!“ kennen wir alle schon auswendig.
Nun muss man auch fair sein. Es gibt Leute,die reagieren sofort und haben ihren Schützling sofort an der Leine. Andere aber schaffen das nicht so. „Fiffi, bei Fuß,!“oder „Fiffi Platz!“ oder auch ein Pfiff haben aber keinen Sinn, wenn der Hund nicht hört.
Woran mag das liegen? Hunde sind ja eigentlich kluge Tiere.Wenn ihre Herrchen ihnen etwas eintrainieren, dann lernen sie das. Ich vermute, dass die Hundehalter sich einfach nicht die Mühe machen, darauf zu achten. Und dann passieren Szenen wie wir heute sahen: ein paar Rehe rannten völlig kopflos über die Wiese. Ein kleiner Hund versuchte, ein Reh anzugreifen. Viel später kamen Menschen, die das Drama gar nicht mitbekamen. Ein Hund, den das Jagdfieber gepackt hat,läßt sich auch nicht bremsen. Warum halten sich Hundhalter nicht an die Gesetze?
Samstag, 23. Januar 2016
Ein neues Jahr
Dienstag, 24. November 2015
Weihnachten = Du bist geliebt!
Donnerstag, 15. Oktober 2015
Verantwortung als Christen
Wer sind „meine geringsten Brüder“?
Bei dem Andrang der Flüchtlinge aus Syrien war das Echo sehr verschieden. Die meisten haben nicht lange überlegt und gleich zugepackt,bzw. da geholfen, wo etwas zu helfen war. Andere waren von vorneherein skeptisch. Der Anblick der Menschenmassen, die sich an den Grenzen drängelten, machten einigen doch Angst. Die Prahlereien der ISIS Soldaten hatten zu diesen Sorgen auch ihren Teil beigetragen. Die Beteuerungen der schon länger in Deutschland lebenden Muslime, dass die ISIS ja nicht der wahren Islam sei, hatten sicher auch Einfluss auf dieses Misstrauen. Die Enthusiasten hatten auf die Zauderer ein Bibelwort als Antwort, mit der ihr Zögern plattgewalzt werden konnte. Matthäus 25,40b Was ihr getan habt einem von diesem meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. Wenn wir den Brüdern Jesu helfen können, dann erübrigt sich jede Kalkulation, ob wir uns das auf die Dauer leisten können.
Die Frage ist nur, wen hat der Herr, denn mit seinen Brüdern gemeint? Ist das einfach jeder Bedürftige, jeder der mal ins Gefängnis gekommen ist - oder wer? In Mt10,42 verspricht der Herr: Und wer einem dieser Geringsten auch nur einen Becher kalten Wassers zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist,wahrlich, ich sage euch: Es wird ihm nicht unbelohnt bleiben. Damit meint der Herr also offensichtlich die Christen, die um Jesu willen verfolgt werden. Wir sind aufgerufen, uns für sie einzusetzen, sie zu besuchen und uns für sie einzusetzen. Das damit die überfordert sind,die selber gar nicht genau wissen, ob sie Christen sind, und die auch gar nicht genau den Unterschied kennen zwischen Christen und Muslimen, das liegt auf der Hand. So lange jemand behauptet, Christen und Muslime glaubten an denselben Gott, kann er ja auch nicht wissen, weshalb ehemalige Muslime Christen geworden sind und es auch bleiben wollen, anstatt sich dem Druck der Mehrheit zu beugen.
Deshalb möchte ich die, die wissen weshalb sie selbst an Jesus glauben, bitten , ihren Brüdern und Schwestern zu helfen.
Mittwoch, 1. Juli 2015
wenn ich so nachdenke. . .
Wenn ich so die letzten beiden Jahre überschaue, erscheint mir der Wechsel nach Düsseldorf etwas schnell gewesen zu sein. Weil die Zeit davor eher überschaubar war, und mit der Rückkehr nach Deutschland etwas völlig neues begann, wollte ich so bald wie möglich in geregelten Verhältnissen weiterarbeiten. In einer japanischen Gemeinde in Deutschland konnte ich tun, was ich vorher auch getan hatte, nämlich Japanern das Evangelium weitersagen. Aber ich hätte doch meine Vorgänger im Dienst fragen sollen, wie es ihnen ergangen sei und was sie mit raten würden.
Wir haben auch gebetet und nach dem Willen Gottes gefragt. Aber wir hätten lieber noch etwas warten sollen. „Gott kommt spätestens rechtzeitig.“ hörte ich neulich. Ich wollte möglichst schnell alles fertig haben. Auf die Weise mussten wir einmal nach Meerbusch umziehen und einmal wieder zurück in diese Gegend. Das war für meine Familie eine unnötige Belastung.
Jetzt hat das Rentenalter begonnen, die Zeit der „Entschleunigung“. Ich muss keine schnellen Entschlüssse treffen, um Menschen bei Laune zu halten.Ich will mir mehr Zeit nehmen, auf Gottes Stimme zu hören.
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