Am letzten Wochenende geschah ein Unfall. Vor der Ampel war eine lange Autoschlange. Alle warteten auf Grün. Plötzlich scherte ein Auto aus und fuhr auf der Gegenseite weiter. Der Fahrer schien sich gar nicht um die Ampel zu kümmern. Er fuhr einfach über die Kreuzung, krachte in einen Kleinwagen. Beide Insassen waren auf der Stelle tot. Sechs weitere Personen wurden durch Auffahrunfälle ernstlich verletzt.
Am Unfallort konnten keine Bremsspuren des Verursachers gefunden werden. Der Fahrer war 78 Jahre alt und wurde wegen Totschlags festgenommen.
Allein mit dem Alter des Fahrers lässt sich so eine Katastrophe aber nicht erklären. Wenn es heißer wird, scheint es, dass die Fähigkeit nachlässt, Dinge sachlich zu beurteilen. Das merkt man auch im normalen Miteinander. Man regt sich schneller auf, nimmt harmlos gemeinte Äußerungen übel, es kommt eher zu Spannungen. Es scheint, als sinke die Reizschwelle desto mehr, je höher die Temperaturen steigen.
Ein früherer Missionsleiter sagte „Wenn ich den Missionaren im Sommer einen Brief schreibe, muss ich mir Glace Handschuhe anziehen.“ (Er meinte damit, dass er besonders aufpassen musste, um Missverständnisse zu vermeiden, damit keiner sich verletzt fühlte. )
Während der heißen Zeit ist es weise, wenn man möglichst Konflikte vermeidet und die strittigen Themen auf die Zeit verschiebt, wenn es wieder kühler ist. Für mich selbst bedeutet das, dass ich mich um einen kühlen Kopf bemühe und die Mahnung aus dem Jakobusbrief nicht vergesse „Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören ,langsam zum Reden, langsam zum Zorn.“
Montag, 11. Juli 2011
Sonntag, 19. Juni 2011
Taufe in Okazaki
Tomoko Goto warim Bibelkurs,als wir vor knapp einem Jahr nach Deutschland fuhren.Einige Geschwister aus der Gemeinde waren bereit, den Bibelkurs mit ihr weiterzuführen. Unserer Tochter Martina war es ein Anliegen,dass dieser jungen Frau,der das Evangelium so wichtig war, auch weitergeholfen würde. Frau Goto hatte bei ihr auch Deutschunterricht .Sie nahm sie mit zu Freizeiten, wo sie andere junge Christen kennenlernen konnte.
Als wir im Januar wieder zurück kamen, hörten wir von einigen Leuten aus der Gemeinde,ob es nicht an der Zeit sei,mit Frau Goto eine Taufklasse zu beginnen. Damit bin ich meistens etwas zögerlich,weil ich es öfter erlebte, dass Leute zu schnell zur Taufe gedrängt wurden, obwohl sie das eigentlich noch gar nicht wollten.
Aber in einem Gespräch mit ihr wurde mir klar, dass sie selbst schon darauf gewartet hatte.
Die letzte Taufe liegt schon sechs Jahre zurück. Sie fand im Meer statt. Damals wurden ein Junge und zwei Männer getauft. Aber bei einer Frau wäre eine Taufe in einem Gemeindesaal besser. In der Gemeinde in Okazaki sollte ein Mann getauft werden. So konnten wir uns dort anschliessen. Mit dem Auto ist Okazaki ungefähr Dreiviertel Stunden von Miyoshi entfernt.
So hatten wir heute am 19.Juni einen gemeinsamen Taufgottesdienst.
Nach der Taufe fragten zwei Leute aus Miyoshi, die noch keine Christen sind, ob so etwas für sie auch einmal an der Reihe wäre. Wir wollen für sie beten.
Als wir im Januar wieder zurück kamen, hörten wir von einigen Leuten aus der Gemeinde,ob es nicht an der Zeit sei,mit Frau Goto eine Taufklasse zu beginnen. Damit bin ich meistens etwas zögerlich,weil ich es öfter erlebte, dass Leute zu schnell zur Taufe gedrängt wurden, obwohl sie das eigentlich noch gar nicht wollten.
Aber in einem Gespräch mit ihr wurde mir klar, dass sie selbst schon darauf gewartet hatte.
Die letzte Taufe liegt schon sechs Jahre zurück. Sie fand im Meer statt. Damals wurden ein Junge und zwei Männer getauft. Aber bei einer Frau wäre eine Taufe in einem Gemeindesaal besser. In der Gemeinde in Okazaki sollte ein Mann getauft werden. So konnten wir uns dort anschliessen. Mit dem Auto ist Okazaki ungefähr Dreiviertel Stunden von Miyoshi entfernt.
So hatten wir heute am 19.Juni einen gemeinsamen Taufgottesdienst.
Nach der Taufe fragten zwei Leute aus Miyoshi, die noch keine Christen sind, ob so etwas für sie auch einmal an der Reihe wäre. Wir wollen für sie beten.
Mittwoch, 25. Mai 2011
Erkaltete Liebe
Wir lasen gestern in der Bibel die Geschichte vom Verlorenen Schaf. Mt18,12-14. Da sagt Jesus,wie wertvoll ein einzelner Mensch in Gottes Augen ist. Mir scheint,dass das viele Zeitgenossen vergessen haben. Und ich werde nicht müde,das immer wieder zu betonen. Zu viele Leute meinen,auf sie käme es nicht an.
„Ob du dabei bist oder nicht,das spielt keine Rolle!“ Diesen Satz hörte ich vor über dreißig Jahren. Ich weiß noch heute, wie er mich verletzt hat. Ich weiß aber heute mehr als vor 30 Jahren,dass er falsch war. Nicht weil ich meine,ich müßte überall dabei sein.(Im Gegenteil :ich bin froh,wenn andere mitarbeiten und ich ihnen Verantwortung abgeben kann!) Aber ich weiß,dass ich wichtig bin.Nicht weil ich soviel wüßte oder könnte. Ich bin wichtig,weil Gott mich liebhat.
„Wenn er merkte,dass ihm von hundert Schafen eins fehlte,wer von euch würde es nicht suchen und die andern neunundneunzig einem andern Hirten überlassen?“ Das war für die Zeitgenossen Jesu offensichtlich keine Frage. Die hätten alle ihre Kräfte und Bemühungen auf das verlorene Schaf konzentriert. Die würden es suchen,bis sie es wieder gefunden hätten. Wie wichtig sind mir die Menschen, die aus der Reihe tanzen, die nicht an ihrem Platz sind? Vermisse ich die überhaupt? Vielleicht brauchen sie meine Zuwendung.
Behandele ich meine Mitmenschen als von Gott Geliebte,als Leute,die in seinen Augen wertvoll sind? Nehme ich ihre Meinungen ernst?
Viele meinen,weil es mehr Erdbeben und Katastrophen gäbe,müßte das Ende der Welt bald kommen. Die Bibel sagt das nicht. Jesus sagt eher :“Laßt euch durch diese Dinge nicht erschrecken.“ Er nennt ein anderes Phänomen,das für die Endzeit typisch ist. „Die Liebe wird in vielen erkalten.“ Mt24,12. Das mag auf das Abkühlen der Gemeinschaft mit Jesus und den Glaubensgeschwistern hinweisen. Es deutet aber auch darauf hin,dass die Fähigkeit des Mitfühlens mit anderen Menschen abnehmen wird. Das erleben wir heute. Und zwar in einem Ausmaß,dass man Angst bekommen kann.
„Ob du dabei bist oder nicht,das spielt keine Rolle!“ Diesen Satz hörte ich vor über dreißig Jahren. Ich weiß noch heute, wie er mich verletzt hat. Ich weiß aber heute mehr als vor 30 Jahren,dass er falsch war. Nicht weil ich meine,ich müßte überall dabei sein.(Im Gegenteil :ich bin froh,wenn andere mitarbeiten und ich ihnen Verantwortung abgeben kann!) Aber ich weiß,dass ich wichtig bin.Nicht weil ich soviel wüßte oder könnte. Ich bin wichtig,weil Gott mich liebhat.
„Wenn er merkte,dass ihm von hundert Schafen eins fehlte,wer von euch würde es nicht suchen und die andern neunundneunzig einem andern Hirten überlassen?“ Das war für die Zeitgenossen Jesu offensichtlich keine Frage. Die hätten alle ihre Kräfte und Bemühungen auf das verlorene Schaf konzentriert. Die würden es suchen,bis sie es wieder gefunden hätten. Wie wichtig sind mir die Menschen, die aus der Reihe tanzen, die nicht an ihrem Platz sind? Vermisse ich die überhaupt? Vielleicht brauchen sie meine Zuwendung.
Behandele ich meine Mitmenschen als von Gott Geliebte,als Leute,die in seinen Augen wertvoll sind? Nehme ich ihre Meinungen ernst?
Viele meinen,weil es mehr Erdbeben und Katastrophen gäbe,müßte das Ende der Welt bald kommen. Die Bibel sagt das nicht. Jesus sagt eher :“Laßt euch durch diese Dinge nicht erschrecken.“ Er nennt ein anderes Phänomen,das für die Endzeit typisch ist. „Die Liebe wird in vielen erkalten.“ Mt24,12. Das mag auf das Abkühlen der Gemeinschaft mit Jesus und den Glaubensgeschwistern hinweisen. Es deutet aber auch darauf hin,dass die Fähigkeit des Mitfühlens mit anderen Menschen abnehmen wird. Das erleben wir heute. Und zwar in einem Ausmaß,dass man Angst bekommen kann.
Freitag, 6. Mai 2011
Die Goldene Woche ist vorbei
Das war früher etwas ganz Besonderes in Japan : eine Woche mit drei Feiertagen. Die Leute,die in einem fort arbeiten mußten,konnten einmal aufarbeiten. Die Freizeit in Neo war etwas ein Höhepunkt im Frühjahr. Sonst trafen wir uns auch mit Freunden zum Wandern. Es gab auch Arbeitseinsätze in den Bergen,wo die Ferienhäuser der Mission stehen.In diesem Jahr fuhren wir auch zum Freizeitheim in Neo. Aber nicht um an der Freizeit teilzunehmen,sondern um die Lautsprecheranlage dorthin zu bringen, weil die Anlage im Freizeitheim kaputt war.Wie immer in der Goldenen Woche sollten die Autobahnen ziemlich verstopft sein, aber als wir dann wirklich losfuhren,ging es doch schneller als vorher befürchtet. Wir konnten noch einen Spaziergang in der Umgebung machen. Dort sahen wir auch die Reisfelder,die schon angepflanzt waren.Die jungen Reispflanzen stehen unter Wasser, bis die heisse Sommersonne die Felder austrocknen wird.
Vor allem: wir trafen dort Freunde,die wir lange nicht gesehen hatten, Don und Mayumi Frazier,die uns morgen besuchen wollten.
Vor allem: wir trafen dort Freunde,die wir lange nicht gesehen hatten, Don und Mayumi Frazier,die uns morgen besuchen wollten.
Donnerstag, 14. April 2011
Besuch aus Deutschland
Am 10.April besuchte uns unser Missionsleiter Erhard Michel mit seiner Frau Ruth. In dieser Zeit,wo die Leute in Japan sich Sorgen machen, weil so viele durch das Erdbeben und die Tsunami im Nordosten des Landes umgekommen sind, und andere kein Zuhause mehr haben,war die Predigt über Johannes 20,1 eine mutmachende Botschaft. Gott handelt schon,wenn alles noch dunkel ist.Wenn das Arbeitsgebiet unserer Mission auch 500 km von dem Katastrophengebiet entfernt ist,und auch von dem Reaktorunfall keine direkte Bedrohungh ausgeht, so sind doch manche bedrückt,von dem was geschehen ist. Aber genau jetzt ist das Evangelium wichtig. Viele bestätigten es mir nachher,wie befreiend sie diesen Hinweis auf den allmächtigen Gott empfanden,der auch da Hoffnung hat,wo Menschen keine sehen.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen merkten wir beim Spazierengehen durch den Park in der Nähe,dass der Frühling Einzug gehalten hat. So viele Leute wie vorher kaum,hatten sich hier niedergelassen, um die warme Sonne und die Kirschblüten zu geniessen. Familien, Junge und Alte, es war etwas los. Mir kam der Satz aus Goethes Osterspaziergang in den Sinn:"Hier bin ich Mensch,hier darf ichs sein."
Wir hoffen und beten,dass noch viele erkennen,dass auch die Kirschblüte ein Geschenk des Schöpfers ist,der uns lieb hat,und bei dem wir Geborgenheit und Schutz finden.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen merkten wir beim Spazierengehen durch den Park in der Nähe,dass der Frühling Einzug gehalten hat. So viele Leute wie vorher kaum,hatten sich hier niedergelassen, um die warme Sonne und die Kirschblüten zu geniessen. Familien, Junge und Alte, es war etwas los. Mir kam der Satz aus Goethes Osterspaziergang in den Sinn:"Hier bin ich Mensch,hier darf ichs sein."
Wir hoffen und beten,dass noch viele erkennen,dass auch die Kirschblüte ein Geschenk des Schöpfers ist,der uns lieb hat,und bei dem wir Geborgenheit und Schutz finden.
Dienstag, 29. März 2011
Die alles so gut verstehen können
In einer grossen Sitzung wurde die Entscheidung eines Mitarbeiters bekannt. Er selbst war nicht mehr dabei,aber hatte aber eine Rücktrittserkärung geschickt. Dafür muss er seine Gründe gehabt haben. Für die meisten der ungefähr 50 Delegierten war es jedenfalls ein Schock. Was mich aber danach in Rage brachte, waren die Verlautbarungen einiger gutmeinender Kollegen. Sie könnten genau die Gefühle des Mannes verstehen,der aufhören wollte, und wenn wir ein bisschen mehr Geduld mit ihm haben würden und ihm signalisieren würden, wie lieb ihn alle hätten, dann wäre das Problem bald gelöst werden. Herr XY hatte jedoch klar gesagt,dass er nicht mehr wollte, und die "freundlichen" Kollegen nahmen ihn nicht ernst. Wie kann man ein Problem lösen,wenn man nicht zuhört,und die Schwierigkeiten einfach unter den Teppich kehrt?Statt warmer Gefühle wäre mehr Konzentration auf die Sache nötig gewesen.
Eine andere Sache,die mir genauso auf dem Magen liegt,ist die Art und Weise,wie die Deutschen Medien mit dem AKW Unfall in Fukushima umgehen. Dass in Deutschland schon lange die Angst vor möglichen Reaktorunglücken die Menschen beherrschte,ist ja schon seit Tschernobyl kein Geheimnis mehr.
Es schien als hätten manchen Leute nur darauf gewartet,dass so etwas nun in Japan geschah. Als der japanische Regierungssprecher noch auf eine exakte Analyse der Situation wartete, hatten die Deutschen Experten schon auf den ersten Blick erkannt,dass eine Kernschmelze angefangen hatte, und das ganze Land in Lebensgefahr wäre. Könnte es nicht auch hier der Fall sein,dass Leute etwas zu verstehen meinen, das in Wirklichkeit ganz anders ist. Wenn man auf Atomwissenschaftler hört, scheint die Situation noch lange nicht so aufregend zu sein,und der Weltuntergang doch noch ein gutes Stück entfernt zu sein.
Ausserdem, von den vielen Leuten, die durch Erdbeben und Tsunami in grosse Not geraten sind,
hört man in den Deutschen Medien sehr wenig. In Japan aber sind viele engagiert,um Lebensmittel Wasser usw in die Katastrophengebiete zu transportieren.
Eine andere Sache,die mir genauso auf dem Magen liegt,ist die Art und Weise,wie die Deutschen Medien mit dem AKW Unfall in Fukushima umgehen. Dass in Deutschland schon lange die Angst vor möglichen Reaktorunglücken die Menschen beherrschte,ist ja schon seit Tschernobyl kein Geheimnis mehr.
Es schien als hätten manchen Leute nur darauf gewartet,dass so etwas nun in Japan geschah. Als der japanische Regierungssprecher noch auf eine exakte Analyse der Situation wartete, hatten die Deutschen Experten schon auf den ersten Blick erkannt,dass eine Kernschmelze angefangen hatte, und das ganze Land in Lebensgefahr wäre. Könnte es nicht auch hier der Fall sein,dass Leute etwas zu verstehen meinen, das in Wirklichkeit ganz anders ist. Wenn man auf Atomwissenschaftler hört, scheint die Situation noch lange nicht so aufregend zu sein,und der Weltuntergang doch noch ein gutes Stück entfernt zu sein.
Ausserdem, von den vielen Leuten, die durch Erdbeben und Tsunami in grosse Not geraten sind,
hört man in den Deutschen Medien sehr wenig. In Japan aber sind viele engagiert,um Lebensmittel Wasser usw in die Katastrophengebiete zu transportieren.
Donnerstag, 17. März 2011
Ich wünsche keinem nichts Böses....
...aber meine Krankheit solltet ihr mal haben..."so pflegte Tante Minna zu reden,wenn sie den Eindruck hatte,es gehe ihr ziemlich schlecht,und niemand würde ihre Schmerzen verstehen. Ich wünsche keinem etwas Böses, weil wir das Böse mit Gutem überwinden sollen, wie es in der Losung für dieses Jahr 2011 heißt.
Ich möchte aber mal Ihre Phantasie anregen zu überlegen, was wäre,wenn in Deutschland ein Erdbeben von unvorstellbarer Größe aufträte. Und wenn dieses Erdbeben dann eine Monsterflutwelle auslöste, die einige Kraftwerke zerstörte. Und wenn dann die Kommentatoren der Welt kämen,um jetzt die Bestätigung ihrer Theorien zu finden...
Natürlich sind alle erst mal geschockt, wenn so ein Unglück geschieht. Aber muss man den Leuten mit unbestätigten Theorien Angst machen? Die Internationale Behörde für Atomenergie hat die Auswirkungen der Katastrophe von Tschernobyl untersucht. Das Ergebnis lautet,dass der größte Schaden im Blick auf die seelische Gesundheit angerichtet wurde.
Auf Deutsch: den Leuten wurde mehr Angst gemacht,als nötig war.
Ich habe den Verdacht,dass das im Augenblick im Blick auf Fukushima auch geschieht. Natürlich richten radioaktive Strahlungen Schaden an. Die Untersuchungen der Internationalen Behörde für Atomenergie haben aber gezeigt, dass da wo die radioaktive Wolke von Tschernobyl hinzog, nicht mehr Menschen an Krebs usw starben,als woanders auch.
Zur Zeit wird verzweifelt darum gerungen,dass es nicht zu einer Kettenreaktion in Fukushima kommt. Gleichzeitig geht es darum den Opfern der Erdbeben- und Flutwellenkatastrophe zu helfen,dass sie wieder Hoffnung bekommen und Geborgenheit erleben. Damit sind wir Menschen überfordert. Die Bibel aber sagt uns "Zuflucht ist bei dem alten Gott,unter den ewigen Armen." Das ist der Weg zur Hilfe.
Ich möchte aber mal Ihre Phantasie anregen zu überlegen, was wäre,wenn in Deutschland ein Erdbeben von unvorstellbarer Größe aufträte. Und wenn dieses Erdbeben dann eine Monsterflutwelle auslöste, die einige Kraftwerke zerstörte. Und wenn dann die Kommentatoren der Welt kämen,um jetzt die Bestätigung ihrer Theorien zu finden...
Natürlich sind alle erst mal geschockt, wenn so ein Unglück geschieht. Aber muss man den Leuten mit unbestätigten Theorien Angst machen? Die Internationale Behörde für Atomenergie hat die Auswirkungen der Katastrophe von Tschernobyl untersucht. Das Ergebnis lautet,dass der größte Schaden im Blick auf die seelische Gesundheit angerichtet wurde.
Auf Deutsch: den Leuten wurde mehr Angst gemacht,als nötig war.
Ich habe den Verdacht,dass das im Augenblick im Blick auf Fukushima auch geschieht. Natürlich richten radioaktive Strahlungen Schaden an. Die Untersuchungen der Internationalen Behörde für Atomenergie haben aber gezeigt, dass da wo die radioaktive Wolke von Tschernobyl hinzog, nicht mehr Menschen an Krebs usw starben,als woanders auch.
Zur Zeit wird verzweifelt darum gerungen,dass es nicht zu einer Kettenreaktion in Fukushima kommt. Gleichzeitig geht es darum den Opfern der Erdbeben- und Flutwellenkatastrophe zu helfen,dass sie wieder Hoffnung bekommen und Geborgenheit erleben. Damit sind wir Menschen überfordert. Die Bibel aber sagt uns "Zuflucht ist bei dem alten Gott,unter den ewigen Armen." Das ist der Weg zur Hilfe.
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