Die Geschichte muss schon über 20 Jahre her sein. Ich half beim Umzug einer Missionarin mit. Weil alles so schnell ging, und ich den Anschluss an das Auto vor mir halten wollte, passte ich einmal nicht auf-und schon hatte es gekracht! Es war nur Blechschaden. Die Polizei war auch sehr großzügig. Aber die Sache belastete mich dennoch. Ein Mitmissionar rief mich noch am gleichen Abend an, und dieses Gespräch baute mich wieder auf. Ich bin froh und dankbar, dass ich das erlebt habe.
In der letzten Zeit sprach ich mit anderen Missionaren, die unter den Nacheffekten des Fukushima-Erdbebens am 11.März dieses Jahres leiden. Die unterschiedliche Berichterstattung der Deutschen Presse und der japanischen Presse war offensichtlich. Besonders für die Missionare im Raum Tokyo sah es nach der Schilderung der Deutschen Medien kritisch bis lebensgefährlich aus. Da schien es für einige Missionen geraten, ihre Missionare mit ihren Familien nach Deutschland zurückzurufen. Unser Arbeitsgebiet im Raum Nagoya ist ca 400km von Tokyo entfernt, und deshalb der Gefahr einer nuklearen Kontamination nicht so unmittelbar ausgesetzt. Trotzdem hielt das Krisenteam unserer Mission es für richtig, alle Kurzzeitmissionare vorrübergehend nach Deutschland zu rufen.
Die Probleme traten zutage, als die Langzeitmissionare wieder in ihre Gemeinden zurückkamen. Einige Gemeinden waren so enttäuscht, dass die Missionare sie aus ihrer Sicht im Stich gelassen hatten, dass sie sie nicht mehr aufnehmen wollten. Sie hatten nicht verstanden, dass diese Missionare nicht freiwillig, sondern auf Anordnung ihrer Mission zurückgeflogen waren. Und das Schlimme ist, dass es bis jetzt noch nicht gelungen ist, dieses Missverständnis zu klären.
Da sind also unsere Mitarbeiter, die sich genauso für unsern Herrn eingesetzt haben, wie wir auch, die plötzlich aus ihrer vertrauten Missionsarbeit herausgerissen wurden, die miterleben mussten, wie ihre Kinder in eine ihnen fremde Umwelt in Deutschland versetzt wurden, und die danach wieder in die andere fremde Kultur in Japan hinein mussten. Und jedesmal ist es ein Kampf für sie.
Und diese Mitarbeiter, die um Jesu willen wieder zurückgekommen sind, die müssen dann hören, dass sie unerwünscht sind! Wie muss das wehtun! Das ist eine Ohrfeige, die sie nicht verdient haben.
Ich finde,dass wir Christen über den vielen in Fukushima,die praktische Hilfe nötig haben, nicht unsere Brüder und Schwestern mit ihren Kindern vergessen dürfen, die unsere moralische Unterstützung und unsere Gebete brauchen. Der barmherzige Samariter kann uns auch heute eine Anregung sein. Mir hat ein Telefonanruf geholfen. Wem könntest Du eine mail schicken? Oder eine Einladung zum Skypen.
Dienstag, 16. August 2011
Montag, 8. August 2011
In den Bergen
Seit über einer Woche sind wir hier in Miyota zum Ausspannen.Letzte Woche war die Missionarskonferenz in der Union Church in Karuizawa.Das war früher so ein Höhepunkt im Missionarsleben. Man konnte für eine Zeit der Hitze des Arbeitsgebietes entfliehen und die Kühle genießen. Damals trafen sich so an die hundert Missionare in der großen Holzkirche. An die Erweckungslieder aus dem 19.Jahrhundert musste ich mich erst gewöhnen. Dass die Konferenzsprache Englisch war, das ich auf jeden Fall besser kannte als Japanisch, empfand ich anfangs als angenehm. Und dann die Themen, zu denen jeweils prominente Redner aus den USA eingeladen wurden!
Das war jedesmal eine Inspiration.
Bis mir dann nach einer gewissen Zeit auffiel, dass sie jeweils die theologische Stimmung aus dem evangelikalen Lager in den Vereinigten Staaten widerspiegelten. Erst ging es um Church Growth Theologie. Dann kam langsam aber sicher der Mensch in den Mittelpunkt. Seelische Wunden,und wie sie geheilt werden können, Leben in zwei Kulturen, christliche Kindererziehung, usw
Mehr und mehr merkte ich auch, wie unterschiedlich das Denken von Christen aus Amerika und Europa ist. Wir genossen auch die Gemeinschaft mit anderen Deutsch sprechenden Missionaren.
Manchmal konnte man auch Zeit zum Lesen nutzen.Manchmal konnten wir ausgiebige Wanderungen unternehmen.
Meistens kamen wir gut erholt wieder in unsere Missionsarbeit zurück. Viel Grund zum Danken,dass wir hier Häuser in Miyota haben können.
Das war jedesmal eine Inspiration.
Bis mir dann nach einer gewissen Zeit auffiel, dass sie jeweils die theologische Stimmung aus dem evangelikalen Lager in den Vereinigten Staaten widerspiegelten. Erst ging es um Church Growth Theologie. Dann kam langsam aber sicher der Mensch in den Mittelpunkt. Seelische Wunden,und wie sie geheilt werden können, Leben in zwei Kulturen, christliche Kindererziehung, usw
Mehr und mehr merkte ich auch, wie unterschiedlich das Denken von Christen aus Amerika und Europa ist. Wir genossen auch die Gemeinschaft mit anderen Deutsch sprechenden Missionaren.
Manchmal konnte man auch Zeit zum Lesen nutzen.Manchmal konnten wir ausgiebige Wanderungen unternehmen.
Meistens kamen wir gut erholt wieder in unsere Missionsarbeit zurück. Viel Grund zum Danken,dass wir hier Häuser in Miyota haben können.
Montag, 11. Juli 2011
Wenn es heißer wird
Am letzten Wochenende geschah ein Unfall. Vor der Ampel war eine lange Autoschlange. Alle warteten auf Grün. Plötzlich scherte ein Auto aus und fuhr auf der Gegenseite weiter. Der Fahrer schien sich gar nicht um die Ampel zu kümmern. Er fuhr einfach über die Kreuzung, krachte in einen Kleinwagen. Beide Insassen waren auf der Stelle tot. Sechs weitere Personen wurden durch Auffahrunfälle ernstlich verletzt.
Am Unfallort konnten keine Bremsspuren des Verursachers gefunden werden. Der Fahrer war 78 Jahre alt und wurde wegen Totschlags festgenommen.
Allein mit dem Alter des Fahrers lässt sich so eine Katastrophe aber nicht erklären. Wenn es heißer wird, scheint es, dass die Fähigkeit nachlässt, Dinge sachlich zu beurteilen. Das merkt man auch im normalen Miteinander. Man regt sich schneller auf, nimmt harmlos gemeinte Äußerungen übel, es kommt eher zu Spannungen. Es scheint, als sinke die Reizschwelle desto mehr, je höher die Temperaturen steigen.
Ein früherer Missionsleiter sagte „Wenn ich den Missionaren im Sommer einen Brief schreibe, muss ich mir Glace Handschuhe anziehen.“ (Er meinte damit, dass er besonders aufpassen musste, um Missverständnisse zu vermeiden, damit keiner sich verletzt fühlte. )
Während der heißen Zeit ist es weise, wenn man möglichst Konflikte vermeidet und die strittigen Themen auf die Zeit verschiebt, wenn es wieder kühler ist. Für mich selbst bedeutet das, dass ich mich um einen kühlen Kopf bemühe und die Mahnung aus dem Jakobusbrief nicht vergesse „Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören ,langsam zum Reden, langsam zum Zorn.“
Am Unfallort konnten keine Bremsspuren des Verursachers gefunden werden. Der Fahrer war 78 Jahre alt und wurde wegen Totschlags festgenommen.
Allein mit dem Alter des Fahrers lässt sich so eine Katastrophe aber nicht erklären. Wenn es heißer wird, scheint es, dass die Fähigkeit nachlässt, Dinge sachlich zu beurteilen. Das merkt man auch im normalen Miteinander. Man regt sich schneller auf, nimmt harmlos gemeinte Äußerungen übel, es kommt eher zu Spannungen. Es scheint, als sinke die Reizschwelle desto mehr, je höher die Temperaturen steigen.
Ein früherer Missionsleiter sagte „Wenn ich den Missionaren im Sommer einen Brief schreibe, muss ich mir Glace Handschuhe anziehen.“ (Er meinte damit, dass er besonders aufpassen musste, um Missverständnisse zu vermeiden, damit keiner sich verletzt fühlte. )
Während der heißen Zeit ist es weise, wenn man möglichst Konflikte vermeidet und die strittigen Themen auf die Zeit verschiebt, wenn es wieder kühler ist. Für mich selbst bedeutet das, dass ich mich um einen kühlen Kopf bemühe und die Mahnung aus dem Jakobusbrief nicht vergesse „Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören ,langsam zum Reden, langsam zum Zorn.“
Sonntag, 19. Juni 2011
Taufe in Okazaki
Tomoko Goto warim Bibelkurs,als wir vor knapp einem Jahr nach Deutschland fuhren.Einige Geschwister aus der Gemeinde waren bereit, den Bibelkurs mit ihr weiterzuführen. Unserer Tochter Martina war es ein Anliegen,dass dieser jungen Frau,der das Evangelium so wichtig war, auch weitergeholfen würde. Frau Goto hatte bei ihr auch Deutschunterricht .Sie nahm sie mit zu Freizeiten, wo sie andere junge Christen kennenlernen konnte.
Als wir im Januar wieder zurück kamen, hörten wir von einigen Leuten aus der Gemeinde,ob es nicht an der Zeit sei,mit Frau Goto eine Taufklasse zu beginnen. Damit bin ich meistens etwas zögerlich,weil ich es öfter erlebte, dass Leute zu schnell zur Taufe gedrängt wurden, obwohl sie das eigentlich noch gar nicht wollten.
Aber in einem Gespräch mit ihr wurde mir klar, dass sie selbst schon darauf gewartet hatte.
Die letzte Taufe liegt schon sechs Jahre zurück. Sie fand im Meer statt. Damals wurden ein Junge und zwei Männer getauft. Aber bei einer Frau wäre eine Taufe in einem Gemeindesaal besser. In der Gemeinde in Okazaki sollte ein Mann getauft werden. So konnten wir uns dort anschliessen. Mit dem Auto ist Okazaki ungefähr Dreiviertel Stunden von Miyoshi entfernt.
So hatten wir heute am 19.Juni einen gemeinsamen Taufgottesdienst.
Nach der Taufe fragten zwei Leute aus Miyoshi, die noch keine Christen sind, ob so etwas für sie auch einmal an der Reihe wäre. Wir wollen für sie beten.
Als wir im Januar wieder zurück kamen, hörten wir von einigen Leuten aus der Gemeinde,ob es nicht an der Zeit sei,mit Frau Goto eine Taufklasse zu beginnen. Damit bin ich meistens etwas zögerlich,weil ich es öfter erlebte, dass Leute zu schnell zur Taufe gedrängt wurden, obwohl sie das eigentlich noch gar nicht wollten.
Aber in einem Gespräch mit ihr wurde mir klar, dass sie selbst schon darauf gewartet hatte.
Die letzte Taufe liegt schon sechs Jahre zurück. Sie fand im Meer statt. Damals wurden ein Junge und zwei Männer getauft. Aber bei einer Frau wäre eine Taufe in einem Gemeindesaal besser. In der Gemeinde in Okazaki sollte ein Mann getauft werden. So konnten wir uns dort anschliessen. Mit dem Auto ist Okazaki ungefähr Dreiviertel Stunden von Miyoshi entfernt.
So hatten wir heute am 19.Juni einen gemeinsamen Taufgottesdienst.
Nach der Taufe fragten zwei Leute aus Miyoshi, die noch keine Christen sind, ob so etwas für sie auch einmal an der Reihe wäre. Wir wollen für sie beten.
Mittwoch, 25. Mai 2011
Erkaltete Liebe
Wir lasen gestern in der Bibel die Geschichte vom Verlorenen Schaf. Mt18,12-14. Da sagt Jesus,wie wertvoll ein einzelner Mensch in Gottes Augen ist. Mir scheint,dass das viele Zeitgenossen vergessen haben. Und ich werde nicht müde,das immer wieder zu betonen. Zu viele Leute meinen,auf sie käme es nicht an.
„Ob du dabei bist oder nicht,das spielt keine Rolle!“ Diesen Satz hörte ich vor über dreißig Jahren. Ich weiß noch heute, wie er mich verletzt hat. Ich weiß aber heute mehr als vor 30 Jahren,dass er falsch war. Nicht weil ich meine,ich müßte überall dabei sein.(Im Gegenteil :ich bin froh,wenn andere mitarbeiten und ich ihnen Verantwortung abgeben kann!) Aber ich weiß,dass ich wichtig bin.Nicht weil ich soviel wüßte oder könnte. Ich bin wichtig,weil Gott mich liebhat.
„Wenn er merkte,dass ihm von hundert Schafen eins fehlte,wer von euch würde es nicht suchen und die andern neunundneunzig einem andern Hirten überlassen?“ Das war für die Zeitgenossen Jesu offensichtlich keine Frage. Die hätten alle ihre Kräfte und Bemühungen auf das verlorene Schaf konzentriert. Die würden es suchen,bis sie es wieder gefunden hätten. Wie wichtig sind mir die Menschen, die aus der Reihe tanzen, die nicht an ihrem Platz sind? Vermisse ich die überhaupt? Vielleicht brauchen sie meine Zuwendung.
Behandele ich meine Mitmenschen als von Gott Geliebte,als Leute,die in seinen Augen wertvoll sind? Nehme ich ihre Meinungen ernst?
Viele meinen,weil es mehr Erdbeben und Katastrophen gäbe,müßte das Ende der Welt bald kommen. Die Bibel sagt das nicht. Jesus sagt eher :“Laßt euch durch diese Dinge nicht erschrecken.“ Er nennt ein anderes Phänomen,das für die Endzeit typisch ist. „Die Liebe wird in vielen erkalten.“ Mt24,12. Das mag auf das Abkühlen der Gemeinschaft mit Jesus und den Glaubensgeschwistern hinweisen. Es deutet aber auch darauf hin,dass die Fähigkeit des Mitfühlens mit anderen Menschen abnehmen wird. Das erleben wir heute. Und zwar in einem Ausmaß,dass man Angst bekommen kann.
„Ob du dabei bist oder nicht,das spielt keine Rolle!“ Diesen Satz hörte ich vor über dreißig Jahren. Ich weiß noch heute, wie er mich verletzt hat. Ich weiß aber heute mehr als vor 30 Jahren,dass er falsch war. Nicht weil ich meine,ich müßte überall dabei sein.(Im Gegenteil :ich bin froh,wenn andere mitarbeiten und ich ihnen Verantwortung abgeben kann!) Aber ich weiß,dass ich wichtig bin.Nicht weil ich soviel wüßte oder könnte. Ich bin wichtig,weil Gott mich liebhat.
„Wenn er merkte,dass ihm von hundert Schafen eins fehlte,wer von euch würde es nicht suchen und die andern neunundneunzig einem andern Hirten überlassen?“ Das war für die Zeitgenossen Jesu offensichtlich keine Frage. Die hätten alle ihre Kräfte und Bemühungen auf das verlorene Schaf konzentriert. Die würden es suchen,bis sie es wieder gefunden hätten. Wie wichtig sind mir die Menschen, die aus der Reihe tanzen, die nicht an ihrem Platz sind? Vermisse ich die überhaupt? Vielleicht brauchen sie meine Zuwendung.
Behandele ich meine Mitmenschen als von Gott Geliebte,als Leute,die in seinen Augen wertvoll sind? Nehme ich ihre Meinungen ernst?
Viele meinen,weil es mehr Erdbeben und Katastrophen gäbe,müßte das Ende der Welt bald kommen. Die Bibel sagt das nicht. Jesus sagt eher :“Laßt euch durch diese Dinge nicht erschrecken.“ Er nennt ein anderes Phänomen,das für die Endzeit typisch ist. „Die Liebe wird in vielen erkalten.“ Mt24,12. Das mag auf das Abkühlen der Gemeinschaft mit Jesus und den Glaubensgeschwistern hinweisen. Es deutet aber auch darauf hin,dass die Fähigkeit des Mitfühlens mit anderen Menschen abnehmen wird. Das erleben wir heute. Und zwar in einem Ausmaß,dass man Angst bekommen kann.
Freitag, 6. Mai 2011
Die Goldene Woche ist vorbei
Das war früher etwas ganz Besonderes in Japan : eine Woche mit drei Feiertagen. Die Leute,die in einem fort arbeiten mußten,konnten einmal aufarbeiten. Die Freizeit in Neo war etwas ein Höhepunkt im Frühjahr. Sonst trafen wir uns auch mit Freunden zum Wandern. Es gab auch Arbeitseinsätze in den Bergen,wo die Ferienhäuser der Mission stehen.In diesem Jahr fuhren wir auch zum Freizeitheim in Neo. Aber nicht um an der Freizeit teilzunehmen,sondern um die Lautsprecheranlage dorthin zu bringen, weil die Anlage im Freizeitheim kaputt war.Wie immer in der Goldenen Woche sollten die Autobahnen ziemlich verstopft sein, aber als wir dann wirklich losfuhren,ging es doch schneller als vorher befürchtet. Wir konnten noch einen Spaziergang in der Umgebung machen. Dort sahen wir auch die Reisfelder,die schon angepflanzt waren.Die jungen Reispflanzen stehen unter Wasser, bis die heisse Sommersonne die Felder austrocknen wird.
Vor allem: wir trafen dort Freunde,die wir lange nicht gesehen hatten, Don und Mayumi Frazier,die uns morgen besuchen wollten.
Vor allem: wir trafen dort Freunde,die wir lange nicht gesehen hatten, Don und Mayumi Frazier,die uns morgen besuchen wollten.
Donnerstag, 14. April 2011
Besuch aus Deutschland
Am 10.April besuchte uns unser Missionsleiter Erhard Michel mit seiner Frau Ruth. In dieser Zeit,wo die Leute in Japan sich Sorgen machen, weil so viele durch das Erdbeben und die Tsunami im Nordosten des Landes umgekommen sind, und andere kein Zuhause mehr haben,war die Predigt über Johannes 20,1 eine mutmachende Botschaft. Gott handelt schon,wenn alles noch dunkel ist.Wenn das Arbeitsgebiet unserer Mission auch 500 km von dem Katastrophengebiet entfernt ist,und auch von dem Reaktorunfall keine direkte Bedrohungh ausgeht, so sind doch manche bedrückt,von dem was geschehen ist. Aber genau jetzt ist das Evangelium wichtig. Viele bestätigten es mir nachher,wie befreiend sie diesen Hinweis auf den allmächtigen Gott empfanden,der auch da Hoffnung hat,wo Menschen keine sehen.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen merkten wir beim Spazierengehen durch den Park in der Nähe,dass der Frühling Einzug gehalten hat. So viele Leute wie vorher kaum,hatten sich hier niedergelassen, um die warme Sonne und die Kirschblüten zu geniessen. Familien, Junge und Alte, es war etwas los. Mir kam der Satz aus Goethes Osterspaziergang in den Sinn:"Hier bin ich Mensch,hier darf ichs sein."
Wir hoffen und beten,dass noch viele erkennen,dass auch die Kirschblüte ein Geschenk des Schöpfers ist,der uns lieb hat,und bei dem wir Geborgenheit und Schutz finden.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen merkten wir beim Spazierengehen durch den Park in der Nähe,dass der Frühling Einzug gehalten hat. So viele Leute wie vorher kaum,hatten sich hier niedergelassen, um die warme Sonne und die Kirschblüten zu geniessen. Familien, Junge und Alte, es war etwas los. Mir kam der Satz aus Goethes Osterspaziergang in den Sinn:"Hier bin ich Mensch,hier darf ichs sein."
Wir hoffen und beten,dass noch viele erkennen,dass auch die Kirschblüte ein Geschenk des Schöpfers ist,der uns lieb hat,und bei dem wir Geborgenheit und Schutz finden.
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