Das gehört zu einem Lied,das wir früher in der Kinderstunde gesungen hatten. Da ging es um Gott,der die kleinen Dinge liebt. Jesus hat gesagt "wer nicht wie ein Kind wird,kommt nicht in Gottes Reich." Das passt so gar nicht zu der "Großmanns- Sucht" unserer Zeit.
Dem Friseur im Erdgeschoss des Hauses, wo früher unser Gottesdienstraum war, gefiel das Neonkreuz am Haus nicht. Deshalb liess er eine überdimensional grosse Reklamewand errichten, die auf seine Dienste aufmerksam macht. Noch kürzlich erzählten mir Besucher vom Skytree in Tokyo, der mit 634m der höchste Fernsehturm der Welt ist.
Im Blick auf Mission und Gemeindeaufbau scheint manchmal auch die Devise zu herrschen : je größer desto besser. Oder : wenn eine Gemeinde wachsen will, dann wächst sie auch. Das würden wir von einem Kind nie sagen.
Ein Kind weiß, dass es klein ist. Und normal weiß es auch, dass es von seinen Eltern geliebt ist. Es weiß oder spürt, dass es nicht erst groß werden muss, um von den Eltern akzeptiert zu werden.
Gott geht es um ganz andere Dinge als Ansehen und Leistung.Unser Vater im Himmel braucht nichts von uns. Er hat uns lieb, und möchte dass wir ihm vertrauen. Wir brauchen uns nicht aufblähen, um ihn zu beeindrucken. Vor ihm kann ich ehrlich sein. Ich kann so klein sein, wie ich bin. Was für eine Erleichterung! Bei dem Vater im Himmel kann ich wirklich Kind sein.
Sonntag, 11. November 2012
Dienstag, 28. August 2012
Was der Mann auf dem Mond sonst noch sagte...
Vor kurzem verstarb Neil
Armstrong,der erste Mensch,der den Mond betrat. „Ein kleiner Schritt für einen
Menschen, aber ein großer Schritt für die Menschheit.“
Aus dem einen Satz wurde
eine große Geschichte gemacht. Aber was die ersten Menschen auf dem Mond sonst
noch gesagt hatten, und was sie befürchtet hatten, das wurde wirklich
verschwiegen. Und die Gründe dafür sind auch plausibel.
Ernst Ulrich Himmen
schreibt dazu:
Was Armstrong nach diesem Satz gesagt hat, wurde
in der Weltpresse kaum verbreitet, es steht aber in den Manuskripten der NASA:
„Wo ist der Staub. Wo istder ganze Staub, da sind höchstens 1,5cm Staub. Wo
sind die 30-40 m Staub,die hier sein müßten, wenn der Mond 4,5 Milliarden Jahre
alt wäre?“
(Im Anfang schuf Gott , Verlag
Peter Assmus ,1993 auf Seite 11)
Die ersten Raumfahrer
hatten sich nach der Zeitrechnung der Evolutionisten gerichtet, die das Alter
des Universums sehr hoch ansetzt. Wenn diese Rechnung stimmte, müssten sich auf
dem Monde mindestens 50m Staub angesammelt haben. Dem entsprechend hatte die
NASA auch Fahrzeuge zur Fortbewegung auf dem Mond vorbereitet und mitgeschickt.Auf
die Frage :“Was hat euch am meisten Sorgen bereitet?“ war die Antwort gewesen :
„der viele Staub,der sich in den Jahrmillionen da angesammelt hat.“ Die Kamera
zeigte, dass diese Sorgen sich als überflüssig erwiesen. Die Fußspuren
Armstrongs waren in 1,2cm hohem Staub.
Das bedeutete, dass alle
diese Fahrzeuge mit hohen Rädern und Stelzen, deren Entwicklung und Konstruktion
Millionen von Dollars verschlungen hatte, umsonst gewesen war. Kein Wunder,
dass kein Wort über den erwarteten Staub an die Öffentlichkeit dringen durfte!
Für nachdenkliche
Menschen aber stellt sich die Frage, wie viel wohl sonst von der Evolutionsthorie
sich als falsch erweist,wenn sie mit der Wirklichkeit konfrontiert wird.
Mittwoch, 6. Juni 2012
Wie soll es weitergehen?
6.6.12
Heute flogen liebe
Freunde, die über dreißig Jahre als Missionare in Japan gearbeitet haben,
zurück nach Deutschland. Viele Leute aus ihrer Gemeinde waren zum Flughafen
gekommen. Es war schön, mitzuerleben, wie im Laufe der Zeit eine lebendige
Gemeinde entstanden ist. Es begann mit Schülerarbeit. Die beiden hatten eine Gabe,
Kinder in Scharen anzuziehen. Im Laufe der Zeit ging der ausgestreute Same des
Wortes Gottes auf und brachte Frucht. Manche Familien zogen später in andere
Gegenden Japans, aber ein Grundstock blieb da. Ich glaube, es war gut, dass die
Missionare nicht so schnell umzogen sondern ca 25 Jahre am gleichen Ort
blieben. Dadurch hatten sie Zeit, um Kontakte zu knüpfen und Vertrauen zu
gewinnen. Ich bin Gott dankbar für alles, was er getan hat.
Gleichzeitig frage ich
mich, wie es in Zukunft weitergehen soll. In unserem Missionarskreis in Japan
hat die Zahl der Langzeitmissionare rapide abgenommen. Das werden die Kurzzeitler
auf die Dauer nicht auffangen können. Sind unsere japanischen Gemeinden schon
so weit, dass sie ihr Land ohne fremde Hilfe missionieren können? So lange wir
in dem hergebrachten Stil weiterarbeiten sicherlich nicht. Wenn jede kleine
Gemeinde mit 15 bis 20 Gliedern ihren eigenen Pastoren finanzieren soll, wird
das auf die Dauer nicht gehen. Nach meiner Einschätzung hat unsere Gruppe nur
eine Chance, wenn wir zu radikalen Änderungen bereit sind. Wir müssen
versuchen, von den ersten Gemeinden zu lernen, die ohne hauptamtliche
Mitarbeiter den Mittelmeer-Raum in knapp 300 Jahren für das Evangelium gewinnen
konnten.
Sonntag, 20. Mai 2012
Sonnenfinsternis
In den Medien wurde das Ereignis schon länger vorher angekündigt.Gestern abend dachte ich: wäre ja schön, wenn ich es sehen könnte. Dann hatte ich es wieder vergessen. Heute morgen als ich mal etwas früher als sonst am PC saß, wurde ich wieder darauf aufmerksam. Machte mal einen Fensterladen auf und spähte vorsichtig raus, aber das war so dunkel und bewölkt, das konnte ja wohl nichts werden.
Laut dem Bericht, sollte die Sonnenfinsternis in ganz Japan zu sehen sein. Also schnappte ich meinen Fotoapparat und ging 10 Minuten vorher raus. Da merkte ich,dass die Sonne schon aufgegangen war,aber dass sie an einer anderen Stelle war, als ich dachte. Und dann, zur angegebenen Zeit schob sich tatsächlich ein dunkler Ball vor die Sonne. Der leuchtende Ring,der den Mond umgab, war deutlich zu sehen. Dass ich das ganze überhaupt sehen konnte, lag daran dass um die Sonne herum eine dünne Bewölkung war.
Einige Nachbarn aus unserer Strasse waren auch herausgekommen und machten ihre Bemerkungen. Aber ich wollte diese Gelegenheit nutzen, um vernünftige Bilder zu machen.
Ich bin froh,dass ich dieses Foto machen konnte. Es war ein eigenartiges Gefühl, ein Ereignis zu beobachten,das man nicht jeden Tag sehen kann. Gott hat dieses riesige Weltall erschaffen, und trotzdem bin ich nicht nur ein Zahnrädchen in einer Maschine, sondern Gottes geliebtes Kind. Der Herr über alles ist mein Vater im Himmel.
Laut dem Bericht, sollte die Sonnenfinsternis in ganz Japan zu sehen sein. Also schnappte ich meinen Fotoapparat und ging 10 Minuten vorher raus. Da merkte ich,dass die Sonne schon aufgegangen war,aber dass sie an einer anderen Stelle war, als ich dachte. Und dann, zur angegebenen Zeit schob sich tatsächlich ein dunkler Ball vor die Sonne. Der leuchtende Ring,der den Mond umgab, war deutlich zu sehen. Dass ich das ganze überhaupt sehen konnte, lag daran dass um die Sonne herum eine dünne Bewölkung war.
Einige Nachbarn aus unserer Strasse waren auch herausgekommen und machten ihre Bemerkungen. Aber ich wollte diese Gelegenheit nutzen, um vernünftige Bilder zu machen.
Dienstag, 1. Mai 2012
Goldene Woche 2012
In der Sitzung gestern hätte ich doch die Bremsen benennen, und mein Patentrezept für ungehindertes Gemeindewachstum in Japan vom Stapel lassen sollen! Warum habe ich das nicht?
Woher kommt diese Lahmheit?
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