Donnerstag, 25. Januar 2018
Medizinisch gut versorgt
Gestern morgen zählte ich meine Blutdrucktabletten,und bekam einen Schrecken, als ich sah, dass von der einen Sorte nicht mehr viel da waren. Wir hatten aber noch Besuch, und ich wollte auch nur eine Sache nach der anderen erledigen. Als erstes rief ich dann zum Arzt an, um bei der Sprechstundenhilfe ein neues Rezept zu bestellen.Heute nachmittag bei unserm alltäglichen Spaziergang gingen wir(Barbara und ich) dann zum Haus des Arztes. Wie wir schon befürchtet hatten, waren wir noch zu früh. Aber ich bekam dann als erster mein Rezept. Jetzt mußte ich nur noch zur Apotheke. Aber unsere Wunsch-Apotheke liegt noch etwas weiter weg. Auf dem Rückweg von dem Arzt zu unserm Haus fing es dann noch an, zu regnen. So rief Barbara erst mal an bei der Apotheke. Wir haben keinen Grund zur Sorge. Die benötigte Medizin liegt bei der Apotheke vorrätig.
Obwohl wir in Deutschland auf dem Land wohnen, sind wir hier doch gut versorgt. Danke, Herr Jesus, dass wir hier sein können!
Donnerstag, 9. November 2017
Familiengeschichten
Esther Naomi Freisleben,
unser sechstes Enkelchen wurde am 27.Oktober in Nagoya geboren.
Am 5.Oktober flog Barbara nach Japan, um behilflich zu sein, weil Familie Freisleben im Blick auf die Ankunft der jungen Dame die Oma aus Deutschland etwas brauchte. Barbara war erstaunt, was Claudia sich auch am Ende der Schwangerschaft noch alles zutraute. Christian half neben seinem Sprachstudium auch kräftig mit, aber drei kleine Kinder von zwei bis sechs brauchen doch eine Menge Aufmerksamkeit, um mit den Herausforderungen fertigzuwerden, die das Leben und Lernen im Ausland mit sich bringt.Allmählich begannen wir uns schon Sorgen zu machen, weil es dem kleinen Menschlein so gut in Mamas Bauch gefiel, das es gar keine Anstalten
machte, herauszukommen.Erst kurz vor dem Termin, an dem die Ärztin die Geburt einleiten wollte, besann sich Esther dann doch eines besseren. Am Tag als Barbara wieder nach Deutschland abreiste, kam auch Christians Mutter, Herta Freisleben, um weiter mitzuhelfen.
Am 31.Oktober, dem Reformationsfest, konnten Susanne und ich Barbara wieder von Frankfurt abholen.
Hier in Deutschland hatten wir bald darauf wieder etwas zu feiern. Am 6.November gaben sich unsere Martina und Klaus Gehrken auf dem Rathaus in Wedel das Ja-Wort.
So sorgt Gott für unsere Kinder.
Montag, 17. April 2017
https.blogge.com/comments......
In der Regenzeit angekomm.
Als wir heute morgen im Zentralflufhafen Nagoya landeten, war es über den Wolken überwiegend sonnig, und auch darunter gab es noch keinen REGEN: aber wir merkten, dass man leicht ins Schwitzen kam.Die mit viel Luftfeuchtigekeit erfüllte zwischen dem FRühling und dem trocknen Sommer hat begonnen. Im Flugzeug waren die Temperaturen so stark heruntergeschaltet, dass es uns ohne Decken fror.
Das ist die Saison, in der man schwitzt,ohne dafür etwas tun zu müssen.Da freut sich jeder,wenn man im Auto einen Cooler einschalten kann. Das Problem ist, dass manche Leute wegen ihrer Gesundheit die Raumtemperatur ihres Arbeitsplatzes nicht mit dem Computer regeln wollen. Dann aber müssen sie schwitzen. Oder sie müssen Fenster oder Türen auflassen. Dann aber kommen die Müvrn oder andere blutsaugenden´Insekten hinein. Vor denen könnte man sich unter die Bettdecke flüchten. Aber dann wird es gleich höllisch heiß und stickig. Und mindestens nachts möchte ,man ja auch schlafen!
Donnerstag, 2. März 2017
Altes und Neues Testament
Was mir in der letzten Zeit durch den Kopf ging:
Die Bibel sieht zwar von außen aus wie ein Buch, aber wenn man sie aufschlägt, merkt man, dass sie zwei Hauptteile hat: das Alte Testament und das Neue Testament. Testament verstehn wir in unserm heutigen Deutsch als Vermächtnis. In Latein aber bedeutet Testamentum soviel wie Abmachung, Bundesschluss.
Das Thema der Bibel ist also Gottes Bund mit uns Menschen. Das Alte Testament handelt von der Schöpfung der Welt und der Urgeschichte bis zum Turmbau von Babel und der Zerstreuung der Menschen über die ganze Welt.1.Mose1-11. Und von der Geschichte des Volkes Israels : von den Erzvätern , wie in Ägypten das Volk Israel entstand, von seinem Auszug und seiner Wüstenwanderung Exodus bis Deuteronomium, von der Landnahme Kanans, von den Eroberungskämpfen und den Königen bis zur Verschleppung nach Babylon. Von der Botschaft der Propheten.
Das Neue Testament handelt von Jesus Christus, der durch seinen Kreuzestod die Sühne der Sünde ermöglichte, und durch seine Auferstehung den Tod überwand. Von den Aposteln, die von Jesus in die Welt gesandt wurden, damit die Menschen der ganzen Welt von dem Neuen Bund mit Gott erfahren und dazu eingeladen werden sollten. Von der Gemeinde für alle, die an Jesus glauben. Und von der Wiederkunft des Herrn in Herrlichkeit, um die Welt zu richten und alle Gläubigen in den Himmel zu holen.
Wenn man sich die verschiedenen Bücher der Bibel ansieht, dann merkt man dass sie von ganz verschiedenen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Zeitaltern geschrieben wurden. Und doch haben sie alle ein gemeinsames Thema: nämlich das Verhältnis des Menschen zu Gott. Im Alten Testament geht es hauptsächlich um Israel und Gott. Gott hat das Volk lieb und hat es als sein Volk erwählt. Er hat ihm seine Gebote gegeben und erwartet ihren Gehorsam und ihre Treue. Sie sollen keine anderen Götter verehren. Aber Israel wird immer wieder untreu und wird bestraft. Es wird deutlich, dass Israel einen Retter braucht, einen ewigen König. Und ein neuer beständiger Bund mit Gott wird vorausgesagt. Dazu will Gott einen Erlöser senden, der die Sünde sühnen und die Macht der Sünde brechen wird. Und Gott will seinen Heiligen Geist in die Herzen der Gläubigen geben.
Das Neue Testament zeigt dann wie diese Verheißungen durch die Sendung Jesu, des Sohnes Gottes erfüllt wurden. Die Evangelien zeichnen die Hauptpunkte im Leben und Sterben Jesu nach, wie durch ihn die Prophezeiungen wahr wurden. Der Höhepunkt der Evangelien ist jeweils die Auferstehung des Herrn und die Aussendung der Jünger in die Welt. Auch die Briefe, die die jungen Gläubigen ermahnen und festigen sollen, richten die Herzen immer wieder auf Jesus aus.
Die Apostelgeschichte zeigt wie der Heilige Geist Menschen verändert und Gemeinde aufbaut. Das was die Propheten ankündigten, wird nun Wirklichkeit. Und einen groben Überblick bis zum Kommen Christi und zur Vollendung der Welt gibt die Offenbarung des Johannes.
Das Alte Testament hat also die Verheißungen und das Neue Testament zeigt die Erfüllung. Beide Bücher sind aufeinander bezogen. Das AT kann nicht ohne das NT verstanden werden und das NT nicht ohnen die Grundlagen des AT. Das Problem der Neueren Bibelauslegung scheint mir zu sein, dass diese Beziehung vernachlässigt wird, und statt dessen viel zu starkes Interesse auf die zeitgenössischen außerbiblischen Quellen gelegt wird.
Freitag, 20. Januar 2017
Ein Bilderbuch-Winter
Dieses Jahr brachte von Anfang an viel Schnee und viel Kälte.Allerdings muß Susanne in der Woche ein bis zweimal zum Praktikum nach Ewersbach zur Küche des Altenheims auf den Kronberg.Und während sogar die Waldwege über die Berge bei Hirzenhain und Simmersbach meistens geräumt sind, kam es bei dem Weg zum Kronberg innerhalb von Ewersbach schon öfter vor, dass auf dem steilen Weg der Schnee noch liegen geblieben war.Obwohl die Gemeinde Ewersbach eigentlich mehr Finanzen haben müßte.
Mittwoch, 9. November 2016
der graue November
Meine liebe Frau meinte eben,dass wir diese trüben Tage in Deutschland wegen der wärmeren Herbstzeit in Japan völlig vergessen hätten. Und ich muß ihr beipflichten. Herbst in Japan verbinde ich eher mit Mandarinen, die man frisch vom Baum pflücken kann, oder leuchtenden Ahornblättern. Oder auch Kakibäume mit den orangenen Früchten an den sonst kahlen Ästen vor dem blauen Herbsthimmel. Also eher Licht und Wärme.
Aber hier in Frechenhausen erlebe ich mehr Nebel, oder um diese Zeit auch Schneeregen. Wenn es ja eine richtige Schneelandschaft wäre, die an Weihnachten erinnert! Aber nein, nur ein paar Schneereste und alles nasskalt, dass man sich am liebsten nicht raustraut.
Dazu machen die Fernsehleute in deprimiert, weil sie sich bei der Wahl des amerikanischen Präsidenten verschätzt haben, und viele selbsternannten Propheten sagen den Weltuntergang vorraus, weil Donald Trump Präsident wurde. Aber mit welchem Recht wollen wir denn den Amerikanern verbieten, einen Präsidenten zu wählen,der keinen politischen Plan hat und nach Bauchgefühl handelt, wenn wir selbst es zugelassen haben, dass unsere Regierung die Landesgrenzen geöffnet hat und damit Europa unkalkulierten Risiken ausgesetzt hat? Ich erwarte ja von niemandem Jubelrufe angesichts einer unsicherer und undurchschaubarer gewordenen Situation.
Aber ich kann mich erinnern, dass bei der Wahl 1981 auch niemand mit Ronald Reagan als Präsidenten gerechnet hatte.Es hatte den Anschein als könnte man von "diesem Cowboy" auch nicht viel erwarten. Aber er und Michael Gorbatschow machten die Wiedervereinigung möglich. Deshalb sollten wir auch nicht zu pessimistisch sein, sondern erst mal abwarten,was der Mann wirklich tut.
Dienstag, 20. September 2016
Donnerstag, 21. Juli 2016
Sommer
Es ist Johannisbeerzeit. Unsere Nachbarn boten uns an, dass wir die Beeren in ihrem Garten pflücken könnten. Barbara und Susanne haben schon ein paarmal von diesem Angebot Gebrauch gemacht. Nach der Sommergrippe lehnte ich die Einladung zum Spaziergang meiner lieben Frau ein paarmal ab. Deshalb sollte ich heute mittag auch mal Beeren pflücken. Naja, das konnte ich wohl machen. Aber dann habe ich doch gestaunt. Dass Beckers so viel Beeren haben, hätte ich nicht gedacht! Immer wieder pflückt auch Susanne, und Barbara ist beim Marmeladekochen. Auch das hatte ich vergessen, dass meiner lieben Frau Beerenpflücken so viel Freude macht.Und die meisten unserer Töchter haben dieses Hobby von ihr übernommen.
Zum Glück ist es in Deutschland nicht so heiß, wie in Japan um diese Zeit!
Donnerstag, 5. Mai 2016
Heute am 5. Mai.ist in Japan der Kindertag, wo seit alters vor den Häusern,in denen kleine Jungen wohnen, eine Stange mit einem Papierkarpfen aufgestellt wurde. Die Jungen sollte so stark werden wie ein Karpfen, der nach japanischer Auffassung der einzige Fisch ist,der gegen die Strömung schwimmen kann.
Nach dem Frühstück bekam ich von meiner Tochter ein Vatertagsgeschenk. Und in Facebook las ich von einer Frau ein Gedicht über ihren Vater. Ich dachte an meinen Vater und wieviel ich ich ihm zu verdanken habe. Er ist nur 49 Jahre alt geworden. Aber er hat die richtigen Grundlagen für mein Leben gelegt. Er mir die Liebe zur Mission geweckt. Er hat mir das Bewusstsein gegeben, dass ich wichtig bin. Und er hat mir durch viele Dinge gezeigt, dass er mich liebhat. Allerdings brauchten wir damals keinen Vatertag , um das bewusst zu machen.
Heute ist auch Himmelfahrtstag. Vor fast 2000 Jahren ist der Herr mit den Jüngern auf den Ölberg in der Nähe von Jerusalem gegangen, hat ihnen den Missionsauftrag gegeben, und wurde in eine Wolke aufgenommen. Zwei Engel sagten ihnen, dass Jesus wiederkommen würde. Für die Jünger war das die Ermutigung, um in Jerusalem um den Heiligen Geist zu beten.So fing die Kirchengeschichte an. Und wir warten auf die Wiederkunft des Herrn.
wir haben heute morgen eine Wanderung gemacht durch den wunderschönen Buchenwald.
Donnerstag, 7. April 2016
Fifi hört nicht! Warum?
Bei unseren Waldspaziergängen begegnen meiner Familie und mir öfter schon mal Hundebesitzer mit ihren Lieblingen.Das finde ich eine gute Sache. In Japan kam das auch öfter vor. Aber einiges ist im Lande der aufgehenden Sonne doch anders als in Deutschland.Dass die Hunde auf Japanisch bellen, ist nur eine Sache. Als Kind hatte ich gelernt, dass Hunde immer „Wau, wau“ sagen, wenn sie bellen, in Japan wurde uns auf der Sprachenschule beigebracht, Hunde bellten: „Wan,wan.“Da ich aber nie mit einem Hund direkt gesprochen habe, kann ich nicht sagen, wer Recht hat, die Deutschen oder die Japaner.
Der zweite Unterschied ist, dass die Japaner immer eine Plastiktüte dabei hatten, um die Hinterlassenschaft ihres Hundes diskret entsorgen zu können. In Deutschland habe ich so etwas nur selten gesehen. Ob es damit zu tun hat, dass wir auf dem Land wohnen? Auf einer Wiese am Ende des Dorfes musste der Besitzer tatsächlich mit einem Schild darauf aufmerksam machen, dass diese Stelle kein Hundeklo sei.
Was mir noch stärker auffiel war, dass die Hundebsitzer in Japan bei einem Spaziergang ihre Lieblinge immer angeleint hielten. In Deutschland dagegen scheinen nur die Hundehalter in Hannover ihre Hunde an der Leine spazieren führen.
Wir haben zu Hause keine Hunde, und einige Familienglieder haben Angst, wenn da so ein Tier auf sie zu kommt. Sie bleiben stehen, und die Hundehalter versuchen, sie zu beruhigen. Die Beschwichtigungsrufe von: „ Der tut nichts! Der will nur spielen.“ bis : „Sie dürfen nur keine Angst haben!“ kennen wir alle schon auswendig.
Nun muss man auch fair sein. Es gibt Leute,die reagieren sofort und haben ihren Schützling sofort an der Leine. Andere aber schaffen das nicht so. „Fiffi, bei Fuß,!“oder „Fiffi Platz!“ oder auch ein Pfiff haben aber keinen Sinn, wenn der Hund nicht hört.
Woran mag das liegen? Hunde sind ja eigentlich kluge Tiere.Wenn ihre Herrchen ihnen etwas eintrainieren, dann lernen sie das. Ich vermute, dass die Hundehalter sich einfach nicht die Mühe machen, darauf zu achten. Und dann passieren Szenen wie wir heute sahen: ein paar Rehe rannten völlig kopflos über die Wiese. Ein kleiner Hund versuchte, ein Reh anzugreifen. Viel später kamen Menschen, die das Drama gar nicht mitbekamen. Ein Hund, den das Jagdfieber gepackt hat,läßt sich auch nicht bremsen. Warum halten sich Hundhalter nicht an die Gesetze?
Samstag, 23. Januar 2016
Ein neues Jahr
Dienstag, 24. November 2015
Weihnachten = Du bist geliebt!
Donnerstag, 15. Oktober 2015
Verantwortung als Christen
Wer sind „meine geringsten Brüder“?
Bei dem Andrang der Flüchtlinge aus Syrien war das Echo sehr verschieden. Die meisten haben nicht lange überlegt und gleich zugepackt,bzw. da geholfen, wo etwas zu helfen war. Andere waren von vorneherein skeptisch. Der Anblick der Menschenmassen, die sich an den Grenzen drängelten, machten einigen doch Angst. Die Prahlereien der ISIS Soldaten hatten zu diesen Sorgen auch ihren Teil beigetragen. Die Beteuerungen der schon länger in Deutschland lebenden Muslime, dass die ISIS ja nicht der wahren Islam sei, hatten sicher auch Einfluss auf dieses Misstrauen. Die Enthusiasten hatten auf die Zauderer ein Bibelwort als Antwort, mit der ihr Zögern plattgewalzt werden konnte. Matthäus 25,40b Was ihr getan habt einem von diesem meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. Wenn wir den Brüdern Jesu helfen können, dann erübrigt sich jede Kalkulation, ob wir uns das auf die Dauer leisten können.
Die Frage ist nur, wen hat der Herr, denn mit seinen Brüdern gemeint? Ist das einfach jeder Bedürftige, jeder der mal ins Gefängnis gekommen ist - oder wer? In Mt10,42 verspricht der Herr: Und wer einem dieser Geringsten auch nur einen Becher kalten Wassers zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist,wahrlich, ich sage euch: Es wird ihm nicht unbelohnt bleiben. Damit meint der Herr also offensichtlich die Christen, die um Jesu willen verfolgt werden. Wir sind aufgerufen, uns für sie einzusetzen, sie zu besuchen und uns für sie einzusetzen. Das damit die überfordert sind,die selber gar nicht genau wissen, ob sie Christen sind, und die auch gar nicht genau den Unterschied kennen zwischen Christen und Muslimen, das liegt auf der Hand. So lange jemand behauptet, Christen und Muslime glaubten an denselben Gott, kann er ja auch nicht wissen, weshalb ehemalige Muslime Christen geworden sind und es auch bleiben wollen, anstatt sich dem Druck der Mehrheit zu beugen.
Deshalb möchte ich die, die wissen weshalb sie selbst an Jesus glauben, bitten , ihren Brüdern und Schwestern zu helfen.
Mittwoch, 1. Juli 2015
wenn ich so nachdenke. . .
Wenn ich so die letzten beiden Jahre überschaue, erscheint mir der Wechsel nach Düsseldorf etwas schnell gewesen zu sein. Weil die Zeit davor eher überschaubar war, und mit der Rückkehr nach Deutschland etwas völlig neues begann, wollte ich so bald wie möglich in geregelten Verhältnissen weiterarbeiten. In einer japanischen Gemeinde in Deutschland konnte ich tun, was ich vorher auch getan hatte, nämlich Japanern das Evangelium weitersagen. Aber ich hätte doch meine Vorgänger im Dienst fragen sollen, wie es ihnen ergangen sei und was sie mit raten würden.
Wir haben auch gebetet und nach dem Willen Gottes gefragt. Aber wir hätten lieber noch etwas warten sollen. „Gott kommt spätestens rechtzeitig.“ hörte ich neulich. Ich wollte möglichst schnell alles fertig haben. Auf die Weise mussten wir einmal nach Meerbusch umziehen und einmal wieder zurück in diese Gegend. Das war für meine Familie eine unnötige Belastung.
Jetzt hat das Rentenalter begonnen, die Zeit der „Entschleunigung“. Ich muss keine schnellen Entschlüssse treffen, um Menschen bei Laune zu halten.Ich will mir mehr Zeit nehmen, auf Gottes Stimme zu hören.
Samstag, 30. Mai 2015
Auf dem Eisbrecher
Mittwoch, 13. Mai 2015
An der Qelle
An der Quelle
Wir nutzen die Frühlingszeit aus, um die Gegend um Angelburg zu erkunden. Ich geniesse das satte Grün der Buchen, der Duft der Wälder. Wandern wäre wohl geprahlt, spazieren gehen trifft es wohl besser. Und man muss sich noch nicht mal bewegen, man kann diese wunderbare Gegend auch aus dem Auto sehen und sich darüber freuen.
Vor ein paar Tagen gingen wir noch mal einen Berg hoch zu einem Tretbecken. Da war noch kein Wasser drin, aber direkt daneben war eine Quelle. Reines Wasser, direkt aus dem Berg. Leute die es kennen, holen sich hier auch Wasser zum Trinken oder zum Kaffeekochen. Aber es ist schon etwas Besonderes, zu sehen, wie das Wasser aus dem Röhrchen fließt, und dieses kühle Nass aus der hohlen Hand zu trinken..
Ich höre die Einladung des Herrn Jesus: „Wen da dürstet,der komme zu mir und trinke!“ (Joh7,37b)
Der Zusammenhang macht klar, dass der Herr mit diesem frischen Quellwasser den Heiligen Geist meinte. Wie kommt ein Mensch dazu, gelingendes Leben zu erfahren. So viele sind unerfüllt ausgetrocknet. Und Jesus sagt einfach: „Wer Durst hat, komme zu mir und trinke!“ Darüber kann man sich viele tiefe Gedanken machen. Aber wer wirklich Durst hat, der trinkt. Jesus macht einen tatsächlich satt.
Sonntag, 3. Mai 2015
Der Mai ist gekommen....
....die Bäume schlagen aus. Gemeint ist mit dem Volkslied wohl, dass die Bäume grün werden. In Japan blühen im April die Kirschbäume und danach wird alles grün. In Deutschland kommt einem dieser Prozess etwas langsamer vor.Aber es wird auch Frühling. Und besonders das satte Grün der Buchen tut einem gut.Es ist eine schöne Jahreszeit. Allerdings muss ich wohl vergessen haben, wie kalt es um diese Zeit noch oft ist. Vor allem, wo ich eigentlich jetzt Zeit hätte, mich mehr um den Garten zu kümmern, komme ich am Ende doch nicht so schnell dazu, wie ich es mir vorgestellt hatte.Immerhin auf Barbaras Nachfragen hin habe ich jetzt doch schon ein bisschen Gartenland umgegraben.Beim Beschneiden der Hecke aus Fichten war ich eifriger, so eifrig, dass es meiner liebe Frau schon nicht mehr gefiel. Ihr wäre es lieber gewesen, wenn ich noch mehr Grünes stehen gelassen hätte.
Jedenfalls werde ich im Frühjahr immer wieder dankbar für die wunderbare Natur, die unser Schöpfer geschaffen hat. Wie lieb hat uns der Vater im Himmel!
Samstag, 28. März 2015
Uns wird eine Stunde geklaut! - oder nicht?
Seit 35 Jahren gibt es in Deutschland schon die Sommerzeit. Das erste Mal war es ein unbeschreibliches Hochgefühl. Es schien so, als hätte die Regierung damals eine ganz besondere Entdeckung gemacht- einen Weg, um unsere beschränkte Zeit noch viel effektiver zu nutzen. In der warmen und hellen Jahreszeit wollten wir eine Stunde früher aufstehen, um im Gegenzug in der kalten Jahreszeit eine Stunde länger schlafen zu können. Den größten Teil dieser "Zwischenzeit" von 1980 an bis jetzt befand ich mich mit meiner Familie in Japan. Da brauchten wir im Frühling die Uhren nicht vor- und im Herbst nicht zurückzustellen.
Einmal als wir in Deutschlande waren, wären wir beinahe zu einem Gottesdienst am Sonntagmorgen zu spät gekommen, weil wir es vergessen hatten, die Uhren vorzustellen. Aber auch sonst fanden wir schon öfter Gelegenheit, über den Sinn der Zeitumschaltung nachzudenken.
Wie viel Leute müssen dafür extra arbeiten, und müssen dafür bezahlt werden, um diesen Wechsel von der Winterzeit in die Sommerzeit und ein halbes Jahr später das Zurückschalten der Uhren reibungslos zu gewähren.
Alle fünf oder sechs Jahre kamen wir zurück nach Deutschland, und konnten schon im Flugzeug unsere Uhren acht Stünden zurückstellen. Das war schon lästig genug. Die erste Zeit in Deutschland waren wir noch ganz ausserhalb des normalen Zeitrhytmusses, es war eine Art Benommenheit, die auf Neudeutsch Jetlag genannt wurde. Man war jedesmal froh, wenn man endlich wieder in das normale deutsche Zeitgefühl gefunden hatte.
Und so etwas machten die Deutschen und alle anderen Europäer ohne Not - also freiwillig? Es war schwer zu verstehen. Selbst wenn dieser Zeitwechsel am Sonntag stattfindet, wo es bei den meisten keinen Unterschied zu machen scheint,ob sie morgens um Acht oder um Neun aufstehen - die Fachleute sehen in solche Umstellungen einen beträchtlichen Stressfaktor.
Als Christ kann ich dem ganzen trotzdem noch einen positiven Aspekt abgewinnen. Ich werde im Jahr zweimal an eine Tatsache erinnert, die die meisten Leute nur allzu schnell vergessen.
Gott ist der Herr meiner Zeit. In einem Song heißt es: Gott hat Anspruch auch auf Ihre Zeit, und jeder Augenblick ist ein Geschenk.
Einmal als wir in Deutschlande waren, wären wir beinahe zu einem Gottesdienst am Sonntagmorgen zu spät gekommen, weil wir es vergessen hatten, die Uhren vorzustellen. Aber auch sonst fanden wir schon öfter Gelegenheit, über den Sinn der Zeitumschaltung nachzudenken.
Wie viel Leute müssen dafür extra arbeiten, und müssen dafür bezahlt werden, um diesen Wechsel von der Winterzeit in die Sommerzeit und ein halbes Jahr später das Zurückschalten der Uhren reibungslos zu gewähren.
Alle fünf oder sechs Jahre kamen wir zurück nach Deutschland, und konnten schon im Flugzeug unsere Uhren acht Stünden zurückstellen. Das war schon lästig genug. Die erste Zeit in Deutschland waren wir noch ganz ausserhalb des normalen Zeitrhytmusses, es war eine Art Benommenheit, die auf Neudeutsch Jetlag genannt wurde. Man war jedesmal froh, wenn man endlich wieder in das normale deutsche Zeitgefühl gefunden hatte.
Und so etwas machten die Deutschen und alle anderen Europäer ohne Not - also freiwillig? Es war schwer zu verstehen. Selbst wenn dieser Zeitwechsel am Sonntag stattfindet, wo es bei den meisten keinen Unterschied zu machen scheint,ob sie morgens um Acht oder um Neun aufstehen - die Fachleute sehen in solche Umstellungen einen beträchtlichen Stressfaktor.
Als Christ kann ich dem ganzen trotzdem noch einen positiven Aspekt abgewinnen. Ich werde im Jahr zweimal an eine Tatsache erinnert, die die meisten Leute nur allzu schnell vergessen.
Gott ist der Herr meiner Zeit. In einem Song heißt es: Gott hat Anspruch auch auf Ihre Zeit, und jeder Augenblick ist ein Geschenk.
Samstag, 17. Januar 2015
Die Wahrheit wird euch frei machen
In Johannes 8, 31 und 32 hat Jesus interessante Worte
gesprochen.
31 Da sprach nun Jesus zu den Juden, die
an ihn glaubten: Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig
meine Jünger
Also, die an Jesus glauben, die ihm vertrauen, die sollen sich
auch an die Bibel halten. Erst dann können sie wirklich von ihm lernen. Ich
lese die Bibel. Aber ich tue das nicht, weil man es als Christ tun soll,
sondern um Jesus noch besser kennen zu lernen.
Mir ist das jetzt schon so oft passiert, dass ich es hier
weitergeben kann. Der erste Augenblick, wenn ich eine Bibelstelle aufschlage
und sie lese, dann sagt sie mir oft gar nichts. Und ich frage mich: das soll
Gottes Wort sein? Will Gott mir dadurch etwas sagen. Ich empfinde überhaupt
nichts.
Aber was hat der Herr in V31 gesagt? „Wenn ihr die Bibel
aufschlagt, seid ihr tatsächlich meine Schüler“?
Nein! „Wenn ihr an meinem Wort bleibt. . .“ Und das lohnt
sich tatsächlich. Je länger ich über das nachdenke,was ich lese, desto mehr
redet dieses Wort zu mir. Und dann merke ich, was der Herr mir sagen will.
Manchmal ist das nicht gleich etwas, was ich tun kann. Oft merke ich, dass ich
das gar nicht kann. Ich sehe meine Grenzen. Und ich muss mit meinem Herrn eine ganze Weile reden, bis ich erkenne,
dass mein Herr nicht so ein hartherziger Gesetzgeber ist, sondern dass er sehr
großzügig ist. Es geht ihm nicht in erster Linie darum, dass ich was tue,
sondern dass ich ihn erkenne. „Ihr werdet die Wahrheit erkennen.“ Und die
Wahrheit bedeutet, dass Gott mich liebhat. Aber wenn mir das klar wird, dann
wird auch das Dunkele hell und das Schwere leicht. „Die Wahrheit wird euch
freimachen.“
Donnerstag, 25. Dezember 2014
Auf der Suche nach Bethlem
Wir wollten das erst Mal mit dem Auto zur Feg in Düsseldorf
fahren, zum Weihnachtsgottesdienst. Am Heilig Abend waren wir zum Gottesdienst der
Hillsong Church. Die haben eine Musik,
die junge Leute anspricht, und viele von der jungen Generation findet man da.
Für unsere Kinder gerade richtig. Auf dem Weg dahin streikte unser Navi die
meiste Zeit, für die letzten paar Kilometer sprang die Maschine schließlich an.
Das half zur Orientierung! Es regnete Bindfäden. Das „Theater der Träume“,ein
ehemaliges Kino, war ziemlich voll. Bald ging der Gottesdienst los. Erst gab es
Geschenke für einige, dann sangen wir Weihnachtslieder. Die Band schaffte es,
dass wir auch die traditionellen Lieder mit Schwung und Begeisterung sangen.
Die Botschaft war auch leicht verständlich und ansprechend. Der Einladung zu
Jesus folgten viele. Sie wollten Jesus zum Herrn ihres Lebens machen.
Die Rückfahrt verlief ziemlich zügig. Zu Hause das
Abendessen wurde genossen. Die Weihnachtsgeschichte, die in der Meerbuscher
Zeitung gedruckt war, wurde gelesen, und dann einige Advents- und
Weihnachtslieder gelesen. Dann kam die Bescherung. Es war schön.
Das Frühstück war später als sonst. Und dann ging es los,mit dem Auto zum
Gottesdienst. Die noch nicht auf waren, blieben zu Hause. Auch den Weg zum
Düsseldorfer Gemeindehaus waren wir noch nie mit dem Auto gefahren. Eas war
schon knapp, der Navi ging gerade an, wir fahren zu früh von der Autobahn
abgebogen, aber die Stimme von der Maschine gabe ja wieder die Richtung an, da ließ uns das Navi im Stich.
Die Screen wurde schwarz und blieb
schwarz. Es war wie bei den Weisen, die den neuen König suchten, aber nicht finden konnten. Orientierungssinn hatte
ich noch nie viel gehabt. Und viele
Leute zum Fragen waren an diesem Weihnachtsmorgen auch nicht auf der Straße. Am
Morgen hatte ich noch von den Weisen gelesen, wie der Stern vor ihnen hergezogen
war, um ihnen den Weg zum Jesuskind zu zeigen. Aber wir fanden keinen Stern.
Was uns dann doch etwas half, war Barbaras
Orientierungsgefühl. Dann noch einmal nach dem Bahnhof gefragt, und plötzlich
kam die Gegend wieder bekannter vor. Wir kamen zwar 10 Minuten zu spät, aber
hatten vom Gottesdienst noch nicht viel verpasst. Und auch nachher war noch
viel Gelegenheit zur Gemeinschaft.
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