Dienstag, 20. September 2016

…und wieder kam die Herbsteszeit…. Meine Familie macht sich Sorgen, dass ich zu lange am Computer sitze. Also werde ich eingeladen zu Spaziergängen durch die Natur. Damit es nicht zu langweilig wird, nehme ich meine Kamera mit. Allerdings wenn ich mir zu viel Zeit nehme für meine Schnappschüsse, verliere ich den Anschluß. Aber auf die Weise lerne ich die Angelburger Natur noch etwas intensiver kennen. Nach den tiefgrünen Wiesen, den Buchenwäldern, hinter denen die Sonne aufleuchtet, den farbenfrohen Sommerblumen, den abgeernteten Stoppelfeldern hat jetzt also wieder der Herbst begonnen. Ich kann es noch gar nicht richtig glauben, dass jetzt schon wieder die Äpfel an den Bäumen hängen. Der letzte Herbst aus dem Jahr 2015 schien doch noch gar nicht lange vorbei zu sein. Aber wenn ich morgens vor die Haustür trete, ist es tatsächlich kälter geworden.Ausser den Himbeeren im Wald sind jetzt auch die Brombeeren reif geworden. Und auf den Spaziergängen sehen wir außer den Apfelbäumen auch die Pflaumenbäume. Heute nachmittag entdeckten wir auch braune Haselnüsse. Die schöne, bunte Herbstzeit hat begonnen! Noch immer sorgt Gott für seine Kinder. Noch immer gilt seine Gnade für uns.

Donnerstag, 21. Juli 2016

Sommer

Es ist Johannisbeerzeit. Unsere Nachbarn boten uns an, dass wir die Beeren in ihrem Garten pflücken könnten. Barbara und Susanne haben schon ein paarmal von diesem Angebot Gebrauch gemacht. Nach der Sommergrippe lehnte ich die Einladung zum Spaziergang meiner lieben Frau ein paarmal ab. Deshalb sollte ich heute mittag auch mal Beeren pflücken. Naja, das konnte ich wohl machen. Aber dann habe ich doch gestaunt. Dass Beckers so viel Beeren haben, hätte ich nicht gedacht! Immer wieder pflückt auch Susanne, und Barbara ist beim Marmeladekochen. Auch das hatte ich vergessen, dass meiner lieben Frau Beerenpflücken so viel Freude macht.Und die meisten unserer Töchter haben dieses Hobby von ihr übernommen. Zum Glück ist es in Deutschland nicht so heiß, wie in Japan um diese Zeit!

Donnerstag, 5. Mai 2016

Heute am 5. Mai.ist in Japan der Kindertag, wo seit alters vor den Häusern,in denen kleine Jungen wohnen, eine Stange mit einem Papierkarpfen aufgestellt wurde. Die Jungen sollte so stark werden wie ein Karpfen, der nach japanischer Auffassung der einzige Fisch ist,der gegen die Strömung schwimmen kann. Nach dem Frühstück bekam ich von meiner Tochter ein Vatertagsgeschenk. Und in Facebook las ich von einer Frau ein Gedicht über ihren Vater. Ich dachte an meinen Vater und wieviel ich ich ihm zu verdanken habe. Er ist nur 49 Jahre alt geworden. Aber er hat die richtigen Grundlagen für mein Leben gelegt. Er mir die Liebe zur Mission geweckt. Er hat mir das Bewusstsein gegeben, dass ich wichtig bin. Und er hat mir durch viele Dinge gezeigt, dass er mich liebhat. Allerdings brauchten wir damals keinen Vatertag , um das bewusst zu machen. Heute ist auch Himmelfahrtstag. Vor fast 2000 Jahren ist der Herr mit den Jüngern auf den Ölberg in der Nähe von Jerusalem gegangen, hat ihnen den Missionsauftrag gegeben, und wurde in eine Wolke aufgenommen. Zwei Engel sagten ihnen, dass Jesus wiederkommen würde. Für die Jünger war das die Ermutigung, um in Jerusalem um den Heiligen Geist zu beten.So fing die Kirchengeschichte an. Und wir warten auf die Wiederkunft des Herrn. wir haben heute morgen eine Wanderung gemacht durch den wunderschönen Buchenwald.

Donnerstag, 7. April 2016

Fifi hört nicht! Warum?

Bei unseren Waldspaziergängen begegnen meiner Familie und mir öfter schon mal Hundebesitzer mit ihren Lieblingen.Das finde ich eine gute Sache. In Japan kam das auch öfter vor. Aber einiges ist im Lande der aufgehenden Sonne doch anders als in Deutschland.Dass die Hunde auf Japanisch bellen, ist nur eine Sache. Als Kind hatte ich gelernt, dass Hunde immer „Wau, wau“ sagen, wenn sie bellen, in Japan wurde uns auf der Sprachenschule beigebracht, Hunde bellten: „Wan,wan.“Da ich aber nie mit einem Hund direkt gesprochen habe, kann ich nicht sagen, wer Recht hat, die Deutschen oder die Japaner. Der zweite Unterschied ist, dass die Japaner immer eine Plastiktüte dabei hatten, um die Hinterlassenschaft ihres Hundes diskret entsorgen zu können. In Deutschland habe ich so etwas nur selten gesehen. Ob es damit zu tun hat, dass wir auf dem Land wohnen? Auf einer Wiese am Ende des Dorfes musste der Besitzer tatsächlich mit einem Schild darauf aufmerksam machen, dass diese Stelle kein Hundeklo sei. Was mir noch stärker auffiel war, dass die Hundebsitzer in Japan bei einem Spaziergang ihre Lieblinge immer angeleint hielten. In Deutschland dagegen scheinen nur die Hundehalter in Hannover ihre Hunde an der Leine spazieren führen. Wir haben zu Hause keine Hunde, und einige Familienglieder haben Angst, wenn da so ein Tier auf sie zu kommt. Sie bleiben stehen, und die Hundehalter versuchen, sie zu beruhigen. Die Beschwichtigungsrufe von: „ Der tut nichts! Der will nur spielen.“ bis : „Sie dürfen nur keine Angst haben!“ kennen wir alle schon auswendig. Nun muss man auch fair sein. Es gibt Leute,die reagieren sofort und haben ihren Schützling sofort an der Leine. Andere aber schaffen das nicht so. „Fiffi, bei Fuß,!“oder „Fiffi Platz!“ oder auch ein Pfiff haben aber keinen Sinn, wenn der Hund nicht hört. Woran mag das liegen? Hunde sind ja eigentlich kluge Tiere.Wenn ihre Herrchen ihnen etwas eintrainieren, dann lernen sie das. Ich vermute, dass die Hundehalter sich einfach nicht die Mühe machen, darauf zu achten. Und dann passieren Szenen wie wir heute sahen: ein paar Rehe rannten völlig kopflos über die Wiese. Ein kleiner Hund versuchte, ein Reh anzugreifen. Viel später kamen Menschen, die das Drama gar nicht mitbekamen. Ein Hund, den das Jagdfieber gepackt hat,läßt sich auch nicht bremsen. Warum halten sich Hundhalter nicht an die Gesetze?

Samstag, 23. Januar 2016

Ein neues Jahr

Endlich hatte es geschneit, und danach schien auch die Sonne, dass es sich lohnte, Fotos zu machen. Aber diesmal habe ich etwas mit GIMP getrickst. Das sieht dann so aus: oder so:

Dienstag, 24. November 2015

Weihnachten = Du bist geliebt!

Pünktlich zu Beginn der Adventszeit, bekamen wir Schnee. Noch nicht so viel, dass der Verkehr behindert wurde, obwohl wir uns im Herbst doch immer Sorgen machen, weil wir den Deutschen Winter noch nicht so gewohnt sind. Aber ich finde es schön, wenn wieder die Zeit ist, in der man Kerzen anzünden kann, Adventslieder singen, und die Worte aus der Bibel hören, die uns auf das größte Ereignis der Weltgeschichte aufmerksam machen, nämlich das Kommen des Heilandes. Dadurch dass das ewige Wort Gottes ein Mensch mit Fleisch und Blut wurde, können wir noch 2000 Jahre später nach diesem Ereignis wissen, dass wir einen Vater im Himmel haben,dem wir nicht egal sind. Das ist eine Botschaft, die die Menschen auf der ganzen Welt verändert. Das habe ich in Japan erfahren, wie Leute froh wurden, als sie Jesus in ihr Leben aufnahmen. Einer sagte mir: "Jesus ist mir näher. Das ist anders als bei der japanischen Religion, wo man mich nicht mehr wollte, als meine Ehe zerbrochen war." In der Zeit,als er daran dachte, sich das Leben zu nehmen, weil er so mutterseelenalleine war, bekam er eine Einladung zum Heilig-Abend-Gottesdienst. Das Wort von der Liebe Gottes gab ihm neue Hoffnung. Wie viele Leute in Deutschland fühlen sich einsam und verlassen. Aber es gibt einen, der Dich liebhat. Jesus hat deshalb die Herrlichkeit des Himmels verlassen. Deshalb feiern wir Weihnachten!

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Verantwortung als Christen

Wer sind „meine geringsten Brüder“? Bei dem Andrang der Flüchtlinge aus Syrien war das Echo sehr verschieden. Die meisten haben nicht lange überlegt und gleich zugepackt,bzw. da geholfen, wo etwas zu helfen war. Andere waren von vorneherein skeptisch. Der Anblick der Menschenmassen, die sich an den Grenzen drängelten, machten einigen doch Angst. Die Prahlereien der ISIS Soldaten hatten zu diesen Sorgen auch ihren Teil beigetragen. Die Beteuerungen der schon länger in Deutschland lebenden Muslime, dass die ISIS ja nicht der wahren Islam sei, hatten sicher auch Einfluss auf dieses Misstrauen. Die Enthusiasten hatten auf die Zauderer ein Bibelwort als Antwort, mit der ihr Zögern plattgewalzt werden konnte. Matthäus 25,40b Was ihr getan habt einem von diesem meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. Wenn wir den Brüdern Jesu helfen können, dann erübrigt sich jede Kalkulation, ob wir uns das auf die Dauer leisten können. Die Frage ist nur, wen hat der Herr, denn mit seinen Brüdern gemeint? Ist das einfach jeder Bedürftige, jeder der mal ins Gefängnis gekommen ist - oder wer? In Mt10,42 verspricht der Herr: Und wer einem dieser Geringsten auch nur einen Becher kalten Wassers zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist,wahrlich, ich sage euch: Es wird ihm nicht unbelohnt bleiben. Damit meint der Herr also offensichtlich die Christen, die um Jesu willen verfolgt werden. Wir sind aufgerufen, uns für sie einzusetzen, sie zu besuchen und uns für sie einzusetzen. Das damit die überfordert sind,die selber gar nicht genau wissen, ob sie Christen sind, und die auch gar nicht genau den Unterschied kennen zwischen Christen und Muslimen, das liegt auf der Hand. So lange jemand behauptet, Christen und Muslime glaubten an denselben Gott, kann er ja auch nicht wissen, weshalb ehemalige Muslime Christen geworden sind und es auch bleiben wollen, anstatt sich dem Druck der Mehrheit zu beugen. Deshalb möchte ich die, die wissen weshalb sie selbst an Jesus glauben, bitten , ihren Brüdern und Schwestern zu helfen.