Donnerstag, 28. August 2014

Sich nach der Sonne hinwenden

Himawari, die sich nach der Sonne dreht, so wird die Sonnenblume auf Japanisch genannt. Das ist eigentlich auch das,was uns Christen helfen könnte. Viel zu oft wenden wir uns weg von Jesus,dem Licht des Lebens und denken über die Dinge, die uns ins Dunkle ziehen! Wenn jemand etwas gesagt hat, was mich verletzt, denn meditiere ich noch stundenlang darüber, und sinke noch immer tiefer in meinen Haß auf andere  und in Selbstmitleid.
Vergeßt nie, das ich bei euch bin, an jedem Tag, immer! Das war das letzte Wort des auferstandenen Herrn an seine Jünger. Danach ging er zurück in die unsichtbare Welt Gottes. Anscheinend haben die Jünger das gesagt sein lassen.
Lukas berichtet, dass sie mit grosser Freude nach Jerusalem zurückkehrten. Sie müssen das wohl verstanden haben, dass der unsichtbare Herr immer noch bei ihnen war.  Die große Freude muss das Ergebnis davon gewesen sein, dass sie sich dem Herrn zugewandt hatten. So ähnlich war es ja auch bei Moses, wenn er aus dem Gebetszelt kam. Auf seinem Gesicht strahlte noch immer die Herrlichkeit Gottes, die ihn geprägt hatte.
Das möchte ich auch von der Sonnenblume lernen, dass ich mich auch immer nach der Sonne meines Lebens hinwende!   

Mittwoch, 9. Juli 2014

Rose im Regen

Die Rosenzeit ist so ziemlich vorbei. Aber nach dem Regen wirken die Blumen doch wieder erfrischt. Es ist, als hätte der Regen ihnen wirklich gut getan. Das ist eine Lektion für mich, aus der ich lernen muss.
Meistens geht mir der Regen eher auf den Geist. Wenn es dann auch noch kühler wird, fühle ich mich müde.Und es gibt viele Ereignisse in meinem Leben, die mich deprimieren wie Regentropfen. Da möchte ich am liebsten gar nicht rausgehen, weil man doch nur nass wird und nichts Vernünftiges dabei herauskommt.
Wenn ich es dann doch einmal wage, merke ich aber, dass es mir gut tut.
Ich will lernen,meinem Gott zu vertrauen, auch wenn Dinge geschehen,deren Sinn ich nicht gleich einsehe! Zum Beispiel, weshalb die japanische Gemeindeleitung uns nicht mehr als Pastoren haben will. Wir wollten ja gar nicht nach Düsseldorf. Wir hatten uns nur noch nicht klar entschieden, was wir nach unserer Pensionierung in Deutschland tun sollten. Sie hatten uns schon seit ein paar Jahren mails geschrieben, dass sie doch unbedingt einen Pastoren brauchten und ob wir nicht nach Düsseldorf ziehen wollten.usw...Das hatten wir zu schnelle geglaubt, ohne den Hintergrund näher nachzuprüfen, wie die geistliche Atmosphäre in der Gemeinde ist, ob verantwortliche, geistliche Leiter da sind, ob es eine vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Leitung und Gemeinde gibt usw.
Wir hätten uns mehr Zeit zum Eingewöhnen nach Deutschland nehmen, und uns nicht so schnell in eine Mitarbeit drängen lassen sollen. Wir brauchen ja auch noch viel Zeit für unsere Kinder, für unsere Freunde und Verwandten. In dieser Gemeinde scheint die Ruhe vor Gott ein Fremdwort zu seine. Besonders im Leitungskreis herrscht eher die Atmosphäre einer Firma, einer japanischen Firma, wo nach der Uhr gearbeitet wird. Dabei wäre es so nötig, innezuhalten, stille zu werden, um zu hören,was Gott will. Vielleicht ist dafür manchmal auch ein Regenschauer gut,der den gewohnten Arbeitsrhytmus durchbricht.

Montag, 16. Juni 2014

Womit beschäftige



Womit beschäftige ich mich?
Eigentlich ist es ja ganz einfach. Die Bibel sagt, dass Gott mich geschaffen hat. Und Gott hat einen Plan für mich. Es geht doch zunächst mal darum, dass ich meinen Schöpfer kennenlerne.
Wenn ich vor einem Computer sitze, der mit dem Internet verbunden ist, dann kann ich Kontakt aufnehmen mit der ganzen Welt.  Die Nachrichten zeigen mir die Welt, so wie sie in den Medien dargestellt wird. Dadurch kann ich manipuliert werden. Die Linken wollen mich weich machen, dass den Armen mehr Geld gebe. Die Rechten wollen mich hart machen, dass ich den Radikalen deutlich STOPP sage. Und alle haben irgendwo auch Recht. Aber wer setzt meine Prioritäten? Woher kann ich das wissen, was für mich dran ist?
Die Bibel zeigt mir, wie Gott ist. Das Alte Testament erzählt die großen Taten Gottes von der Schöpfung der Welt bis zur Rückkehr des Volkes Gottes in sein Land, dass es verlassen musste als Strafe für seine  Sünde. Das Neue Testament erzählt vom Kommen Gottes als Mensch in diese Welt, vom Sterben und Auferstehen Jesu bis zu seiner Auffahrt in den Himmel. Darüber hinaus erzählt es vom Kommen des Heiligen Geistes und von der Geburt der ersten Gemeinde, von den Anfängen der Mission. Und je mehr Zeit ich mit der Bibel verbringe, desto mehr kann Gottes Wort mich prägen, dass ich gültige Antworten finde auf meine Fragen.

Montag, 2. Juni 2014

ein schöner Tag

Der 31. Mai war ein gutes Erlebnis. Habe ein paar von meinen Verwandten wieder getroffen.
Jeder hat so ein bisschen von sich erzählt.  Keine Bibelarbeit, wenig Gebete, ein paar Lieder,
die vertrauten Plätze von früher.
Was mich so angesprochen hat war, mitzuerleben, wie unser Gott nicht nur in meiner engsten Familie wirkt, sondern auch bei meinen Cousins, die ich lange nicht mehr gesehen habe.
Auch die Bestätigung, dass Gott die Gebete der Eltern für ihre Kinder erhört.
Einfach schön.

Dienstag, 6. Mai 2014

An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen

Unser Herr hat angekündigt,dass am Ende der Zeit viele falsche Propheten aufstehen und die Gläubigen verführen werden. Das kann ja irgendwann mal so sein, habe ich immer gedacht, aber jetzt wohl noch nicht.Wie oft in der Geschichte sind Leute aufgetreten und haben behauptet, sie seien Gottes letzte Offenbarung an die Menschheit, oder sie hätten unbedingt die Weisheit gepachtet. Aber das geschieht auch heute!In einer Zeit, in der die Angst vor einem großen Krieg, oder dem Verlust aller Werte, viele Leute nervös macht, kann man ja viele das Geld aus der Tasche ziehen. Man braucht ihnen nur göttlichen Schutz zu versprechen.
Der Herr warnt uns. Wir sollen wachsam sein, und keinem zu schnell Glauben schenken. Manche Scheinheiligen schaffen es tatsächlich, auch die zu täuschen, die die Bibel kennen. Auch Betrüger können fromme Worte sprechen.
Die Frage, die uns Klarheit schenken kann, lautet:"Wie gehen diese Leute mit ihren Mitmenschen um?" Die von Jesu Liebe erfüllten Menschen, behandeln andere Leute liebevoll. Sie haben Verständnis für die älter gewordenen, sie nehmen Rücksicht auf Behinderte, sie machen denen Mut, die einmal versagt haben. Jesus fragte Petrus, der ihn dreimal verleugnet hatte später trotzdem :"Hast du mich lieb?". Er gab ihm eine neue Chance.
Die kultartigen und sektenartigen Religionen heute, behandeln Menschen eher als Objekte. Da fehlen das Verständnis und die Zartheit Jesu. Da sollen die Menschen funktionieren. Lasst uns vorsichtig sein vor den Wölfen im Schafspelz! Der gute Hirte gab sein Leben für die Schafe. Wo davon nichts zu spüren ist, wird es gefährlich. Da haben Gotteskinder nichts verloren.

Mittwoch, 16. April 2014

Du sollst dir kein Bild machen



Bert Brecht schreibt in seinen Geschichten vom Herrn Keuner  folgendes. H
Herr Keuner wurde gefragt, was er täte, wenn er einen Menschen liebte. „Wenn ich einen Menschen liebte,“  sagte Herr Keuner, „dann machte ich einen Entwurf und sorgte dafür, dass er ihm ähnlich würde.“ –„Wer? Der Entwurf dem Menschen?“ – „Nein, der Mensch dem Entwurf!“
Damit bringt Brecht das Problem auf den Punkt. Wir haben auch so unsere Entwürfe, und versuchen, die Menschen dahin zu bringen, dass sie so werden, wie wir sie gerne hätten. Und das klappt nicht, weil die Leute ja auch ihre eigenen Ziele und Ideen haben.
Gott verbietet uns in den Zehn Geboten, dass wir uns ein Bild von Gott machen. Aber das Gebot der Nächstenliebe enthält auch das Verbot, und Entwürfe von Menschen zu machen. Menschen sind lebendig. Sie haben ein Recht darauf, sie selbst zu sein. Keiner muss genauso sein, wie ich bin. Ich fühle mich so wohl. Aber andere nicht. Sie dürfen sein, wie sie möchten. Auch Christen müssen nicht alle gleich sein.
Ich bin dankbar,dass Gott mich so akzeptiert, wie ich bin. So will ich auch mit andern umgehen.

Montag, 14. April 2014

April, April....




April, April…
Aus meiner Kinderzeit habe ich noch Erinnerungen, wo Sonne, Wolken, Schnee und Regen in sehr rapider Folge wechselten. In Japan war das Wetter meistens etwas beständiger. Es passte auch nicht immer so exakt mit unsern Plänen zusammen. Wenn man sich unter die blühenden Kirschbäume setzte, um in der Natur Kaffee zu trinken, konnte auch mal ein eiskalter Wind wehen, oder ein Regenfall   alles verderben. Aber es wechselte nicht so oft. Man konnte sich eher auf das Wetter verlassen.
Im April aber scheint in Deutschland scheint das einzige Beständige die Überraschung zu sein. Wenn  man bei strahlendem Sonnenschein seinen Spaziergang beginnt, wäre es trotzdem sehr unbedacht, den Regenschirm zu Hause zu lassen. Auch heute waren wir erwartungsvoll hinausgefahren, um die Natur zu genießen.  Die Bäume haben schon geblüht, die grünen Blätter leuchten im Sonnenschein. Aber der Wind weht noch eiskalt. Vor ein  paar Tagen dachte man, es würde bald Sommer. Und jetzt sind die Temperaturen schon wieder teilweise auf einstellige Zahlen gesunken.
Vielleicht ist es ja auch tröstlich, dass Gott Sonne und Regen über Gute und Böse kommen lässt.  Die Gnade des Allmächtigen kann man sich nicht mit guter Führung verdienen. Der Vater im Himmel hat alle seine Kinder gleich lieb.
Ich will mich über niemanden erheben, den die öffentliche Meinung in die Ecke stellt. Was würde aus mir, wenn ich nicht einen Herrn hätte, der meine Sünde vergibt? Er der gesagt hat: „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den  ersten Stein!“ der war selbst bereit, sich ans Kreuz schlagen zu lassen, um meine Schuld zu sühnen. Und dieser Herr gibt mir immer wieder eine neue Chance und  sagt mir: „Sündige ab jetzt nicht mehr!“